Deutscher Buchpreis 2026

Shida Bazyar macht in „Die Lücken“ ein Dorf zur Bühne der Geschichte

Mit „Die Lücken“ gilt Shida Bazyar als Favoritin für den Deutschen Buchpreis. Was sie anhand eines Dorfs im Hunsrück über Erinnern und Vergessen erzählt.

Ihre Eltern stammen aus dem Iran, sie ist im Hunsrück aufgewachsen: Shida Bazyar verknüpft in „Die Lücken“ Flucht- und MIgrationsgeschichten über drei Generationen.

© Rolf Vennenbernd/dpa

Ihre Eltern stammen aus dem Iran, sie ist im Hunsrück aufgewachsen: Shida Bazyar verknüpft in „Die Lücken“ Flucht- und MIgrationsgeschichten über drei Generationen.

Von Christina Tilmann 1958 sitzen sie zusammen, in einer der vier Kneipen des Ortes, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn. Sie diskutieren über einen Artikel im „Spiegel“ über einen Wehrmachtssoldaten Ludwig Zind, der im Krieg Juden mit der Schaufel erschlagen hat. Zind sei ein Opfer der Situation, und der jüdische Ankläger ein Verleumder, da sind sie sich alle einig, Lore, die Frau des einen, hat ...

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Erstellt:
3. Oktober 2026, 05:32 Uhr

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