Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Mein Lieblings-Kuscheltier

Am Tag der Kuscheltier-Liebhaber veröffentlichen wir Fotos und Geschichten von den knuddeligen Wegbegleitern unserer leser

/
Rund 80 Jahre hat der Bär von Klaus Laupenmühlen aus Backnang auf dem Buckel. „E...
Rund 80 Jahre hat der Bär von Klaus Laupenmühlen aus Backnang auf dem Buckel. „Er stammt aus den späten 30er-Jahren zu Beginn des Zweiten Weltkriegs“, schreibt sein Besitzer. Das Kuscheltier habe ihn sein ganzes Leben begleitet, „in schlechten wie in guten Zeiten“. Das Bärenfell ist mit den Jahren etwas schütter geworden, aber das ist kein Wunder. „Schließlich hat er eine anstrengende Odyssee hinter sich.“ Nach den Angriffen auf Dresden ging es auf die Flucht nach Plön in Schleswig-Holstein. Weitere Stationen waren Wuppertal, Marienheide, Essen und Waiblingen. Vor 30 Jahren sind Bär und Besitzer schließlich in Backnang heimisch geworden.

Ein kleiner roter Fuchs spielt in der Familie von Beate Staudacher aus Backnang-...
Ein kleiner roter Fuchs spielt in der Familie von Beate Staudacher aus Backnang-Strümpfelbach eine besondere Rolle. „Daniel, unser Erstgeborener, bekam ihn im Alter von anderthalb Jahren von seiner Oma geschenkt. Die Oma wohnte hundert Kilometer weit weg, und so waren ihre Besuche immer etwas Besonderes“, berichtet die Mutter. Den Namen gab der Junge, der schon früh sprechen konnte, seinem neuen Liebling selbst: „Unser Sohnemännchen erkannte das Plüschtier gleich als das, was es war - ein Wuogg“, schreibt seine Mutter. So heißt das Tier bis heute, auch wenn sein Besitzer inzwischen erwachsen ist. „Heute sitzt der Wuogg in einer Vitrine zusammen mit anderen Erinnerungsstücken, die unser Sohn zurückgelassen hat, als er in die Welt hinausging“, berichtet Beate Staudacher.

Schon im Rentenalter ist der Steiff-Bär von Christine Eminger. „Er heißt Teddy u...
Schon im Rentenalter ist der Steiff-Bär von Christine Eminger. „Er heißt Teddy und begleitet mich schon 65 Jahre durchs Leben“, schreibt seine Besitzerin. Gebrechen bleiben in diesem Alter auch bei Bären nicht aus: „Irgendwann in seinem 50. Lebensjahr hatte er Probleme mit den Armen und Beinen, darum bekam er von einer Schneiderin in Sulzbach seine perfekte Garderobe angepasst.“ Seitdem ist Teddy noch schicker und kann seiner Besitzerin noch viele Jahre ein treuer Weggefährte sein. „Eines ist sicher, er wird mich überleben“, schreibt Christine Eminger.

Ganz besondere Erinnerungen verbindet Gretel Fahrbach mit Stoffbär Schnurri. „Er...
Ganz besondere Erinnerungen verbindet Gretel Fahrbach mit Stoffbär Schnurri. „Er war der Lieblingsbär meines verstorbenen Mannes und dürfte etwa 77 Jahre alt sein“, schreibt uns die Leserin aus Oppenweiler. Früher konnte der Bär mit der schicken Strickjacke sogar brummen. „Das hat unsere Enkelkinder immer fasziniert und stark beeindruckt“, erzählt die Besitzerin, die das Kuscheltier mehrfach mühsam geflickt hat. Angesichts seines fortgeschrittenen Alters führt Schnurri mittlerweile ein ruhigeres Bärenleben. „Er wird von der ganzen Familie in Ehren gehalten und damit er nicht verletzt wird, sitzt er zusammen mit anderen Bären in einer Glasvitrine“.

Wenn’s um das  Lieblings-Kuscheltier geht, verstehen Kinder keinen Spaß. Das wei...
Wenn’s um das Lieblings-Kuscheltier geht, verstehen Kinder keinen Spaß. Das weiß auch Diana Hehr aus Auenwald. „Ohne Quak geht gar nix“, schreibt die Großtante der dreijährigen Jana Heidi. Die kleine gelbe Ente mit den Glubschaugen war einst ein Werbegeschenk zum Weltspartag und begleitet Jana Heidi nun auf Schritt und Tritt. Wenn Quak mal fehlt, ist das Geschrei groß. Einmal habe ihre Großnichte den ganzen Kindergarten auf Trab gehalten, weil sie ihre Ente zu Hause vergessen hatte. „Alle Kinder konnten nicht schlafen, weil unsere Jana Heidi keinen Quak zum Schlafen hatte. Es war furchtbar“, erinnert sich Diana Hehr. Um weitere Vorfälle dieser Art zu vermeiden, machte sich sie sich auf die Suche nach einem Ersatz-Quak, doch die Bank hatte keinen mehr. „Ich habe dann über Facebook eine Suchaktion mit Bild gestartet und siehe da, ich wurde fündig“. Heute besitzen die Hehrs gleich fünf gelbe Enten und jeder in der Familie hat eine, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.

Dass Liebe manchmal an die Substanz gehen kann, musste „Hasi“ erleben, das Plüsc...
Dass Liebe manchmal an die Substanz gehen kann, musste „Hasi“ erleben, das Plüschtier der sechsjährigen Jule aus Großerlach. Der kleine Stoffhase wurde so oft und innig geknuddelt, dass er mit der Zeit Löcher bekam. Doch zum Glück ist die Plüsch-Tierärztin nicht weit: Uroma Berta wohnt nur wenige Häuser weiter. „Jule untersucht Hasi ständig nach neuen Löchern und saust dann sofort zu ihrer Ur-Oma, um den Hasi flicken zu lassen, am liebsten mit goldenem Faden“, schreibt Mama Eva Pfeil. Und als das irgendwann nicht mehr möglich war, strickte „Dr. Berta“ kurzerhand einen neuen Körper für Hasi.

Ein bewegtes Hasenleben hat auch Hannibal, das Plüschtier von Alina Jung aus Aue...
Ein bewegtes Hasenleben hat auch Hannibal, das Plüschtier von Alina Jung aus Auenwald, hinter sich. Im Jahr 2000 entdeckten ihre Eltern ihn im Urlaub in Nord-Wales in einem Einkaufszentrum. Die damals zweijährige Alina wollte ihn sofort haben. „Ich glaube, es war Liebe auf den ersten Blick“, schreibt Mutter Susanne. Und weil das Plüschtier genauso aussah wie der Hase Hannibal in Alinas Lieblings-Pixi-Buch war auch der Name schnell gefunden. Zwei oder drei Jahre später hatte Hannibal allerdings einen schlimmen Unfall. „Alinas große Schwester bekam einen Fotoapparat geschenkt. Hannibal war ein super Fotomodell, und um ihn ins rechte Licht zu stellen, setzten meine drei kreativen Töchter ihn auf eine Halogenstehlampe. So verbrannte sich Hannibal seinen Hintern“, berichtet die Mutter. Alina war untröstlich, aber die Mama hatte das Problem schnell gelöst: „Nach einer kurzen OP bekam der Hase einen Flicken auf den Hintern und mit einer Hose von einer Puppe sah er aus wie neu.“

Dass Kuscheltiere nicht unbedingt schön sein müssen, um geliebt zu werden, weiß ...
Dass Kuscheltiere nicht unbedingt schön sein müssen, um geliebt zu werden, weiß Iris Klett aus Oppenweiler. Ein ziemlich abgewetzter brauner Frosch ist der Liebling ihres fast sechsjährigen Sohnes Vincent. „Er hat seinen Föffi seit dem Tag seiner Geburt“, schreibt die Mama. Da Stofftiere gerne mal verschwinden, haben die Eltern damals gleich sechs identische Exemplare gekauft. Dabei haben sie allerdings die Rechnung ohne Vincent gemacht, denn der will nur den einen und gestattet seinem Liebling nicht einmal eine Karussellfahrt in der Waschmaschine. „Er riecht abends an seinem Föffi und wehe er riecht nicht, wie er soll“, schreibt die Mutter. „Stinkeföffi“ nennt Vincent seinen Frosch deshalb auch liebevoll. Nur wenn dieser mal unauffindbar ist, darf ausnahmsweise einer der Ersatz-Föffis einspringen. Einmal war das geliebte Stofftier sogar für mehrere Tage verschwunden. „Wir haben das ganze Haus auf den Kopf gestellt“, erinnert sich Iris Klett. Am Ende fand Vincents Bruder das Stofftier im Garten. „Föffi lag auf einem Stein unterm Dach, an dem wir tagtäglich vorbeiliefen. Föffis Farben waren aber exakt die des Steins und er fiel uns nicht auf“. Waschen durfte die Mama den Frosch aber selbst nach diesem Outdoor-Abenteuer nicht.

Erst fünf Monate alt ist die kleine Anna, aber schon schwer verliebt, und zwar i...
Erst fünf Monate alt ist die kleine Anna, aber schon schwer verliebt, und zwar in ihr Plüschschaf. „Meine langjährige Freundin und Kollegin Silvia hat dieses Schaf von ihrem Texel-Urlaub mitgebracht“, berichtet Annas Oma Gabi Lechner aus Auenwald. Und obwohl die Kleine einen ganzen Kuscheltier-Zoo besitzt, ist das Schaf Annas Liebling. „Warum gerade dieses? Liebe lässt sich nicht erklären“, weiß die Oma. Ohne ihr Schaf im Arm tut Anna jedenfalls kein Auge zu. Deshalb will Gabi Lechner nun auch auf Nummer sicher gehen: „Damit diese Liebe ewig hält, besorgt uns Silvia jetzt ein Zweites über Bekannte, die gerade auf Texel sind. Anna und ich sagen Danke dafür.“

Ein Affe namens Affi ist der knuddelige Freund des knapp fünfjährigen Leon aus M...
Ein Affe namens Affi ist der knuddelige Freund des knapp fünfjährigen Leon aus Murrhardt. Mutter Isabell Orlowsky hat Affi bereits während der Schwangerschaft bei Lidl gekauft. „Nachdem Leon ihn von Anfang an akzeptiert und als Liebling gewonnen hatte, sind die beiden heute noch unzertrennlich“, berichtet die Mutter. Doch was wäre, wenn Affi einmal verloren ginge? Um einer Katastrophe vorzubeugen, machte sich die Mama auf die Suche nach einem zweiten Affi, was nicht einfach war, denn das Plüschtier wird nicht mehr hergestellt. „Ich habe deshalb Facebook auf den Kopf gestellt: In sämtliche Gruppen habe ich einen Aufruf nach Affi gestartet in der Hoffnung, dass dieser noch irgendwo wohnt und nicht gebraucht wird.“ Nach langem Suchen und vielen Tipps meldete sich am Ende tatsächlich eine Frau, die ihren Plüschaffen entbehren konnte. „Somit hat Leon jetzt zwei Lieblinge, Affi 1 und Affi 2. Seitdem sind die Drei unzertrennlich und immer zusammen.“