Porsche Tennis Grand Prix
Das waren die Höhepunkte beim Stuttgarter Tennis-Turnier
Eine Premierenveranstaltung, die besten Tennisspielerinnen der Welt zu Gast und am Ende eine Siegerin, die bereits 2024 triumphierte. Ein Rückblick auf die schönsten Momente.
© Baumann/Leonie Keppler
Die Favoritin Elena Rybakina gewinnt den Porsche Tennis Grand Prix. Im Endspiel bezwingt sie die Überraschungsfinalistin Karolina Muchova in zwei Sätzen.
Von Sara Braig
Seit Sonntagnachmittag ist klar, welche Tennisspielerin dieses Jahr den Porsche als Teil der Siegprämie mit nach Hause nimmt. Elena Rybakina ist die Gewinnerin des diesjährigen Porsche Tennis Grand Prix. Im Finale besiegt die topgesetzte Kasachin die Weltranglisten-Elfte Karolina Muchova aus Tschechien deutlich in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:1.
Bereits zum zweiten Mal triumphierte die 26-Jährige in Stuttgart. 2024 sicherte sich Rybakina erstmals den Titel. Dabei stand die Kasachin im Viertelfinal-Krimi am vergangenen Freitag kurz vor dem Aus. In dem fast dreistündigen Match gegen die Kanadierin Leylah Fernandez wehrte Rybakina erst zwei Matchbälle ab, bevor die Entscheidung im Tiebreak im dritten Satz fiel.
Hochklassiges Tennis in gut gefüllter Porsche-Arena
Den Zuschauern in der gut besuchten Porsche-Arena wurde hochklassiges Tennis geboten. So konnten sie die Partien von Stars wie Iga Swiatek oder Coco Gauff mitverfolgen, aber auch die deutschen Spielerinnen um die Lokalmatadorin Laura Siegemund aus Metzingen und Eva Lys anfeuern.
In der Bildergalerie blicken wir auf die schönsten Momente des Porsche Tennis Grand Prix 2026 zurück – von der Premiere der „Porsche One Point Challenge“ mit VfB-Torhüter Fabian Bredlow über spannende Matches der Stars bis hin zum erneuten Triumph der Kasachin Elena Rybakina in Stuttgart. Viel Spaß beim Durchklicken.
© Baumann/Julia Rahn
VfB-Torhüter Fabian Bredlow ist bei der „Porsche One Point Challenge“ an dem Montag vor dem Hauptrundenauftakt (13.April) dabei. Hier entscheidet ein einziger Ballwechsel über Ausscheiden und Weiterkommen. Sein Auftritt ist nur kurz, er muss sich bereits in der ersten Runde der späteren Gewinnerin Eva Bennemann geschlagen geben.
© Baumann/Julia Rahn
Die Lokalmatadorin Laura Siegemund aus Metzingen gewinnt ihr erstes Match beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart. Sie besiegt die Bulgarin Wiktorija Tomova im Sechzehntelfinale am vergangenen Montag (13. April) in drei Sätzen. Doch schon zwei Tage später ist Schluss für die 38-Jährige. Der Turniermitfavoritin Iga Swiatek aus Polen unterliegt Siegemund in zwei Sätzen mit 2:6 und 3:6. 2017 hat die Metzingerin bei der Veranstaltung in der Stuttgarter Porsche-Arena den Sieg geholt.
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Eva Lys bejubelt bei dem Heimturnier am vergangenen Mittwoch einen Sieg über Paula Badosa. Sie bezwingt die Spanierin in drei Sätzen mit 2:6, 7:5 und 6:4. In der Porsche-Arena feiert die Hamburgerin ihren ersten Sieg seit Januar. Im Achtelfinale einen Tag später muss sich die 24-Jährige dann allerdings der Weltranglisten-Siebten Elina Svitolina aus der Ukraine in zwei Sätzen mit 1:6 und 0:6 geschlagen geben.
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Auch die Weltranglisten-Dritte Coco Gauff ist beim Turnier in Stuttgart dabei. Im Achtelfinale am vergangenen Donnerstag erringt sie einen Sieg in zwei Sätzen (7:5, 6:1) gegen die Russin Ljudmila Samsonowa. Beim Porsche Tennis Grand Prix ist sie allerdings noch nie weiter als ins Viertelfinale gekommen. So auch in diesem Jahr. Ihrer Gegnerin und späteren Finalistin Karolina Muchova aus Tschechien unterliegt die 22-jährige US-Amerikanerin am vergangenen Freitag in drei Sätzen mit 3:6, 7:5 und 3:6.
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Elina Svitolina schafft es bis ins Halbfinale beim diesjährigen Porsche Tennis Grand Prix. Sie gewinnt ihr Viertelfinale gegen die Tschechin Laura Noskova in zwei Sätzen. Im Halbfinale ist dann allerdings Schluss für die 31-Jährige. Die Weltranglisten-Siebte verliert wie Coco Gauff im Viertelfinale zuvor gegen die elftplatzierte Karolina Muchova. Am vergangenen Samstag muss sich die Ukrainerin in drei Sätzen mit 4:6, 6:2 und 4:6 geschlagen geben.
© Pressefoto Baumann
Die Tennisstars aus aller Welt kommen nach Stuttgart, so auch die Weltranglisten-Vierte Iga Swiatek aus Polen. Zweimal hat die 24-Jährige das Turnier bereits gewinnen können. Dieses Jahr ist überraschend im Viertelfinale Schluss für sie. Der 18-jährigen Russin Mirra Andrejewa unterliegt sie am vergangenen Freitag in drei Sätzen mit 6:3, 4:6 und 3:6.
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Die Stuttgarter Porsche-Arena ist während dem Turnier gut besucht. Von Donnerstag bis Sonntag ist die Halle komplett ausverkauft, insgesamt finden 34 000 Zuschauer während der neun Turnier-Tage den Weg in die Arena im Neckarpark. Teilweise sind die Fans mit Plakaten ausgerüstet, um die Tennis-Stars wie hier Iga Swiatek anzufeuern.
© Baumann/Julia Rahn
Die topgesetzte Kasachin Elena Rybakina liefert sich im Viertelfinale ein nervenaufreibendes Match gegen ihre Kontrahentin Leylah Fernandez aus Kanada. Nach fast drei Stunden besiegt Rybakina Fernandez in drei Sätzen knapp mit 7:6, 6:4 und 7:6. Dabei wehrt die 26-jährige Kasachin zwei Matchbälle ab, kommt aber trotz des Satzrückstandes noch einmal zurück. Dieses Spiel ebnet ihr später den Weg ins Finale.
© Baumann/Leonie Keppler
Elena Rybakina ist die Siegerin des Porsche Tennis Grand Prix 2026. Das Finale gewinnt die Kasachin deutlich in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:1 gegen die Weltranglisten-Elfte und Überraschungsfinalistin Karolina Muchova aus Tschechien. Rybakina triumphiert nach 2024 bereits zum zweiten Mal bei dem Turnier in Stuttgart.
© Baumann/Leonie Keppler
Neben der Siegprämie in Höhe von 161 310 Euro erhält die Gewinnerin zusätzlich einen Sportwagen des Titelsponsors. Elena Rybakina darf sich in diesem Jahr über einen Porsche 911 Carrera S Cabriolet freuen.
