In Burladingen
Neues Trigema-Luftschiff hebt mit Wolfgang Grupp an Bord ab
Das Trigema-Luftschiff absolvierte seine erste Fahrt in der Heimat, am Himmel über Burladingen. Mit an Bord der Alt-Firmenchef, Tochter Bonita und der Bürgermeister.
© Matthias Badura
Anschnallen zur großen Fahrt über Burladingen. Vorne in der Kanzel des Trigema-Luftschiffs: Pilot David Hasenclever und Bonita Grupp, hinten Wolfgang Grupp und Bürgermeister Davide Licht.
Von Matthias Badura
Das neue Trigema-Luftschiff wurde bereits im April in Betrieb genommen und absolvierte werbewirksam bereits über 40 Fahrten an bekannten und mondänen Orten der Bundesrepublik. In Burladingen, am Hauptsitz des Textilunternehmens, war es bisher noch nie zu sehen. Das wurde an diesem Dienstag, 13. Oktober, nachgeholt.
Pilot David Hasenclever und seine dreiköpfige Crew brauchten nur 40 Minuten, um das Luftschiff aus einem Autoanhänger heraus startklar zu machen. Es misst 40 Meter in der Länge und umfasst 3000 Kubikmeter Hüllenvolumen. Maximale Fluggeschwindigkeit circa 40 Kilometer pro Stunde. Die Hülle wurde mit gewöhnlicher Luft aufgeblasen, dann der Brenner angefeuert, die Luft in der Hülle erhitzt: Schiff steigt!
Wer sollte und wollte bei der Burladinger Jungfernfahrt dabei sein? Alt-Firmenchef Wolfgang Grupp stieg zu, seine Nachfolgerin und Tochter Bonita Grupp und auch Burladingens Bürgermeister Davide Licht traute sich.
Andere durften auch
Das Trio und Kapitän Hasenclever drehten eine Runde über Burladingen und kehrten nach kurzer Fahrt zurück – damit auch andere noch das Vergnügen haben konnten. Das Vorgänger-Schiff hatte seinen ersten offiziellen Auftritt beim DFB-Pokalfinale 2016 im Berliner Olympiastadion. Seither war es unzählige Male über Deutschland zu sehen und erregt, wie jetzt die neue Konstruktion, immer wieder Aufsehen. So auch jetzt in Burladingen. Sofort gingen Anrufe in der Redaktion ein.
Doch wir konnten beruhigen: Wir waren vor Ort! Mitgeflogen sind wir an diesem Dienstag, anders als vor Jahren auf dem Degerfeld, aus Zeitgründen nicht. Aber hoffentlich kehrt das Gefährt ja irgendwann einmal an den Stammsitz zurück. Dann wird auch das nachgeholt.
Design hat sich nur unwesentlich geändert
Äußerlich unterscheidet sich das Luftschiff unwesentlich von „Charly I“, das Firmenlogo ist unwesentlich verändert, die Trigema-Schwinge jedoch gleich geblieben und natürlich grüßt frech und keck Unternehmensmaskottchen, Affe Charly, weithin sichtbar in die Lande.
© Matthias Badura
Nicht über den Wolken, aber über Burladingen, dem Stammsitz des Textilunternehmens Trigema. Das neue Luftschiff absolvierte seit seiner Inbetriebnahme 42 Fahren. Dies war die erste in der Heimat.
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Aufbau des Luftschiffs. Zusammengepackt passt es in einen mittelgroßen Auto-Anhänger. Aufgeblasen entwickelt es eine stattliche Länge von 40 Meter mit einem Hüllenvolumen von 3000 Kubik. Antriebsstärke des Ratax-Motors: 65 PS.
