Obstbäume für alle zum Ernten
In Allmersbach im Tal sind Bäume mit einem roten Band gekennzeichnet.
© Pressefotografie Alexander Beche
Ähnlich wie bei der Aktion „Pflück mich“ werden auch in Allmersbach im Tal die betreffenden Bäume mit einem roten Band gekennzeichnet. Archivfoto: Alexander Becher
Allmersbach im Tal. Im Spätsommer ist in der Streuobstregion vielerorts reifes Obst zu finden. Inspiriert durch die Aktion „Pflück mich“ kann auch in diesem Jahr in Allmersbach im Tal Obst von Bäumen auf gemeindeeigenen Grundstücken von jedermann geerntet werden. Die freigegebenen Apfel-, Zwetschgen-, Birnen- und Kirschbäume sind gut sichtbar mit einem roten Juteband am Stamm gekennzeichnet.
Konkret handelt es sich um Grundstücke der Gemeinde im Bereich Parkplatz/Generationenspielplatz, Schulgässle, Kinderhaus Mozartstraße und Wanderparkplatz Hörnle. Von den dort entsprechend gekennzeichneten Bäumen darf Obst gepflückt und mitgenommen werden.
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Auch private Streuobstwiesenbesitzer, die ihr Obst an Bäumen nicht ernten können oder wollen, können sich an der Aktion beteiligen und ihre Bäume für jedermann zur Ernte freigeben. Dafür wird ein rotes Kennzeichnungsband an den Baumstämmen angebracht, deren Früchte geerntet werden dürfen. Das Band ist bei der Gemeinde Allmersbach im Tal während der Sprechzeiten beim Klimaschutzbeauftragten Peter Staiber erhältlich.
Die Gemeinde weist darauf hin, dass ausschließlich Obst von Bäumen mit einem roten Band frei geerntet werden darf. Das Ernten an anderen Obstbäumen ist verboten. Zudem soll beim Pflücken vorsichtig vorgegangen werden, damit die Bäume auch in den kommenden Jahren wieder Früchte tragen, die geerntet werden können. Dies gilt insbesondere für Jungbäume. Das Abbrechen von Blättern und Ästen soll vermieden werden. Aufgrund der derzeit vorherrschenden Trockenheit brechen große Äste besonders leicht ab, wodurch die Bäume zusätzlich unter Stress gesetzt werden.
