West-Nil-Fieber in BaWü
Sind heimische Stechmücken gefährlicher als die Tigermücke?
Nach der Entdeckung des Sindbis-Fiebers gibt es in Baden-Württemberg nun auch Fälle von West-Nil-Fieber. Überträger sind heimische Arten. Ein Tübinger Forscher erklärt, wie sich die Krankheiten verbreiten.
© Imago/Dreamstime
Ein Südliche Hausmücke (culex quinquefasciatus) hat es sich auf einem menschlichen Finger gemütlich gemacht und versucht Blut abzuzapfen.
Von Regine Warth Es hatte mit grippalen Symptomen angefangen: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen dazu noch eine ausgeprägte Müdigkeit. Doch es war keine Influenza, die sich die zwei Personen aus Baden-Württemberg eingefangen hatten. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes handelte es sich um zwei lokal erworbene Infektionen mit dem West-Nil-Virus (WNV). Beide Personen hatten sich zuvor nicht im A...
