West-Nil-Fieber in BaWü

Sind heimische Stechmücken gefährlicher als die Tigermücke?

Nach der Entdeckung des Sindbis-Fiebers gibt es in Baden-Württemberg nun auch Fälle von West-Nil-Fieber. Überträger sind heimische Arten. Ein Tübinger Forscher erklärt, wie sich die Krankheiten verbreiten.

Ein Südliche Hausmücke (culex quinquefasciatus) hat es sich auf einem menschlichen Finger gemütlich gemacht und versucht Blut abzuzapfen.

© Imago/Dreamstime

Ein Südliche Hausmücke (culex quinquefasciatus) hat es sich auf einem menschlichen Finger gemütlich gemacht und versucht Blut abzuzapfen.

Von Regine Warth Es hatte mit grippalen Symptomen angefangen: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen dazu noch eine ausgeprägte Müdigkeit. Doch es war keine Influenza, die sich die zwei Personen aus Baden-Württemberg eingefangen hatten. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes handelte es sich um zwei lokal erworbene Infektionen mit dem West-Nil-Virus (WNV). Beide Personen hatten sich zuvor nicht im A...

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Erstellt:
16. Oktober 2026, 11:04 Uhr

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