Königin Máxima
So farbenfroh war ihr Besuch in Ghana
Farbenfrohe Outfits, prachtvolle Königsthrone und herzliche Begegnungen: Bei ihrem Besuch in Ghana sorgte Königin Máxima (55) für jede Menge Hingucker.
© IMAGO/PPE
Kumasi: Königin Maxima besuchte in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Gesundheit den Ashanti-König Otumfuo Osei Tutu II. im Manhyia-Palast in Ghana.
Von Katrin Jokic
Farbenprächtige Gewänder, herzliche Begegnungen und ein Empfang wie aus dem Märchen: Königin Máxima (55) hat bei ihrer Reise nach Ghana einmal mehr bewiesen, wie nahbar sie ist. Zwischen königlichem Prunk, traditionellen Tänzen und wichtigen Gesprächen zeigte sich die Niederländerin von ihrer strahlendsten Seite.
Was für ein Empfang! Als Königin Máxima in Ghana aus dem Flugzeug stieg, wurde sie mit einem farbenfrohen Spektakel begrüßt. Frauen in traditionellen, bunt gemusterten Gewändern tanzten für den royalen Gast, während ein prächtiger Sonnenschirm für königliches Flair sorgte. Mittendrin: Máxima, die in einem langen, orangefarbenen Kleid mit aufwendigem Muster die Blicke auf sich zog. Mit Sonnenbrille, einem breiten Lächeln und einem Blumenstrauß in den Händen genoss sie die herzliche Begrüßung sichtlich.
Königin Máxima nimmt auf einem goldenen Thron Platz
Noch prunkvoller wurde es bei ihrem Besuch in Kumasi! Dort traf die Ehefrau von König Willem-Alexander (59) auf den König der Ashanti, Otumfuo Nana Osei Tutu II. Und dieser Empfang hatte es in sich: Goldverzierte Throne, tiefrote Samtpolster und kunstvolle Verzierungen sorgten für eine geradezu märchenhafte Kulisse.
Während der traditionelle Herrscher in einem grün-goldenen Gewand auf seinem Thron Platz nahm, durfte Máxima auf einem nicht minder prachtvollen Sitz neben ihm Platz nehmen. Gut gelaunt tauschten sich die beiden aus – und hatten dabei offenbar einiges zu lachen.
Mit buntem Schal und offenen Ohren
Doch Máxima kann auch ganz bodenständig! Bei einem Besuch im Gesundheitsbereich zeigte sich die 55-Jährige von ihrer nahbaren Seite. Statt großer Robe trug sie eine weiße Bluse, einen dunkelblauen Rock und einen Schal in den Nationalfarben Ghanas. Darauf prangte in goldenen Buchstaben sogar ihr Name: „Queen Máxima“.
Im Gespräch mit medizinischem Personal und Patientinnen hörte die dreifache Mutter aufmerksam zu, lächelte und zeigte großes Interesse. Es ging unter anderem darum, wie digitale Anwendungen Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck helfen können.
Auch auf einem Markt in Ghanas Hauptstadt Accra suchte Máxima das persönliche Gespräch. Dort traf die Königin auf Unternehmerinnen, die mithilfe einer speziellen App ihre Finanzen verwalten. Diese ermöglicht es den Frauen, Geschäftskredite zu beantragen und gleichzeitig Geld für die Zukunft zurückzulegen. So sollen Schulden vermieden und finanzielle Rücklagen aufgebaut werden. Máxima hörte sich aufmerksam an, mit welchen Herausforderungen die Frauen im Alltag zu kämpfen haben und welche Wünsche sie für ihre Zukunft hegen. Ein Termin, der zeigte: Der Königin liegen nicht nur glanzvolle Auftritte, sondern auch die Sorgen der Menschen am Herzen.
Auch bei ihren weiteren Terminen bewies Máxima ihr Gespür für elegante Auftritte. Bei einem Treffen mit Regierungsvertretern setzte sie auf ein auffälliges grün-weißes Ensemble – ein echter Hingucker zwischen dunklen Anzügen und Konferenztischen.
Hinter den bunten Bildern steckt eine wichtige Mission
So glamourös die Reise auch aussah, Máxima war nicht zum Vergnügen in Westafrika. Vom 2. bis 5. November besuchte sie Ghana in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Gesundheit.
Ihr Ziel: Menschen dabei unterstützen, besser mit ihrem Geld umzugehen, für die Zukunft vorzusorgen und sich gegen finanzielle Risiken abzusichern. Dafür traf die Königin unter anderem Unternehmerinnen, Landwirte, Vertreter von Finanzinstituten und politische Entscheidungsträger. Auch ein Gespräch mit Ghanas Präsident John Mahama stand auf ihrem Programm.
Besonders wichtig war ihr dabei die Situation von Frauen und Familien, die trotz Zugang zu Bankkonten und anderen Finanzdienstleistungen häufig kaum finanzielle Rücklagen haben.
Nach vier Tagen voller Gespräche, Begegnungen und unvergesslicher Bilder stand fest: Königin Máxima versteht es, wichtige Botschaften mit einem strahlenden Auftritt zu verbinden. Und so bunt wie in Ghana sieht man den royalen Terminkalender wirklich nicht alle Tage!
© IMAGO/PPE
Königin Maxima besuchte in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Gesundheit den Ashanti-König Otumfuo Osei Tutu II. im Manhyia-Palast in Ghana.
© IMAGO/PPE
Makola, Ghana – Königin Maxima besuchte den Makola-Markt, wo sie sich mit Unternehmerinnen über deren Geschäfte unterhielt. Außerdem traf sie sich mit medizinischem Personal und besuchte eine Ananas-Farm.
© IMAGO/PPE
Königin Maxima besuchte den König der Ashanti, Otumfuo Osei Tutu II., im Manhyia-Palast in Ghana in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Gesundheit.
© IMAGO/PPE
Königin Maxima bei einem Treffen im Finanzministerium mit Finanzminister Cassiel Ato Forson in Ghana.
