Einzug ins Finale

Was der SC Freiburg in der Europa League verdient

Der Einzug ins Endspiel der Europa League lohnt sich für die Vereinskasse des SC Freiburg. Ein Überblick über die Prämien - und welche Summen im Finale auf dem Spiel stehen.

Die Spieler des SC Freiburg jubeln nach dem Einzug ins Europa League Finale bei einem Gruppenbild mit den Fans.

© Tom Weller/dpa

Die Spieler des SC Freiburg jubeln nach dem Einzug ins Europa League Finale bei einem Gruppenbild mit den Fans.

Von red/dpa

Der bemerkenswerte Weg des SC Freiburg ins Endspiel der Europa League bedeutet nicht nur einen Imagegewinn, sondern hat auch einen enormen Geldfluss zur Folge. Auf rund 33 Millionen Euro summieren sich die Einnahmen des badischen Fußball-Bundesligisten im zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb in dieser Saison bisher.

Allein sieben Millionen Euro spülte der Finaleinzug in die Vereinskasse, die der SC vor knapp zwei Wochen mit einem Heimerfolg gegen den portugiesischen Vertreter Sporting Braga feierte. Zuvor addierten sich Prämien für den Abschluss als Siebter in der Ligaphase mit fünf Siegen und zwei Unentschieden sowie für die K.o.-Runden mitsamt dem Startgeld (4,31 Millionen Euro) auf rund 25 Millionen Euro zusammen.

Der Titelgewinn würde gut 28 Millionen Euro einbringen

Der direkte Achtelfinaleinzug war 2,35 Millionen Euro wert. Das Viertelfinale brachte weitere 2,5 Millionen Euro und das Halbfinale zusätzliche 4,2 Millionen Euro ein. Hinzu kommt noch eine Wertprämie, die vom Medienmarkt und dem Abschneiden in der Vergangenheit abhängt und nach Informationen des Fachmagazins „Kicker“ rund 8 Millionen Euro beträgt. Nicht eingerechnet sind die Ticketerlöse im Millionenbereich durch die internationalen Heimspiele.

Die bereits beachtliche Summe von 33 Millionen Euro würde sich im Falle des Triumphs im Endspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) in Istanbul gegen den englischen Favoriten Aston Villa noch gewaltig steigern. Sechs Millionen Euro streicht der Sieger ein, weitere vier Millionen Euro gibt es für die Teilnahme am Supercup gegen den Champions-League-Gewinner.

Doch damit nicht genug. Der Europa-League-Sieger tritt in der kommenden Saison in der Champions League an. Damit hat er ein Startgeld für diesen mit Abstand lukrativsten europäischen Wettbewerb von 18,62 Millionen Euro sicher. Der Titel ist nicht nur für Ruhm und Ehre ein riesiger Anreiz, sondern insbesondere auch finanziell.

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Erstellt:
19. Mai 2026, 10:06 Uhr

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