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Ansage der Regierung macht Protest unnötig

Patrick Siben sagt seine politische Kultur-Kundgebung in Backnang ab

Patrick Siben von den Stuttgarter Salonikern,  Andreas Vogel, Oboist unter anderem bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, und Violinist Walter Töws, unter anderem Mitglied der Stuttgarter Saloniker, (von rechts) setzten sich für Konzerte in kleinerem Rahmen unter Beachtung der Coronaschutzregeln ein. Foto: A. Becher

Patrick Siben von den Stuttgarter Salonikern, Andreas Vogel, Oboist unter anderem bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, und Violinist Walter Töws, unter anderem Mitglied der Stuttgarter Saloniker, (von rechts) setzten sich für Konzerte in kleinerem Rahmen unter Beachtung der Coronaschutzregeln ein. Foto: A. Becher

BACKNANG (ik). Es sollte nach der Murrhardter Ausgabe am vergangenen Wochenende eine weitere politische Kultur-Kundgebung werden, zu der Patrick Siben, Leiter der Stuttgarter Saloniker und Hausherr in der Villa Franck in Murrhardt, nun zu den Murrtreppen am Wehr in Backnang eingeladen hatte. Doch wie so oft in diesen Tagen sah die Welt gestern noch völlig anders aus als heute und Siben nahm Abstand von seiner Kundgebung. Den wenigen Menschen, die gekommen waren, erklärte er persönlich warum: Er habe sich bei der Landesregierung informiert und erfahren, dass Konzerte ab 1. Juni vor maximal 100 Besuchern möglich seien. „Dann war ich zufrieden. Ich hatte an diesem Wochenende fünf Demos angesetzt, die sage ich alle ab.“ Die Politik von Ministerpräsident Winfried Kretschmann finde er gut, „aber man darf trotzdem eine Korrektur fordern“, beteuert Siben verschmitzt. Auf dem Bild ist Siben mit Andreas Vogel, Oboist unter anderem bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, und Violinist Walter Töws, unter anderem Mitglied der Stuttgarter Saloniker, zu sehen (von rechts).

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Erstellt:
23. Mai 2020, 06:00 Uhr

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