Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Autos können zugelassen werden

Verwaltungen im Landkreis bereiten sich schrittweise wieder für den Publikumsverkehr vor

Ein Button soll Bürger dazu bewegen, einen Mundschutz zu tragen.Foto: Landratsamt Rems-Murr

Ein Button soll Bürger dazu bewegen, einen Mundschutz zu tragen.Foto: Landratsamt Rems-Murr

WAIBLINGEN/BACKNANG (pm). Trotz schrittweiser Lockerungen der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie bleiben die Rathäuser im Landkreis und das Landratsamt bis mindestens 4. Mai im eingeschränkten Dienstbetrieb. Die Städte und Gemeinden sowie die Landkreisverwaltung setzen weiterhin auf Terminvergaben zur Bearbeitung dringlicher Anliegen. Das ist das Ergebnis einer Absprache zwischen Landrat Richard Sigel, den Oberbürgermeistern und dem Sprecher der Bürgermeister Thomas Bernlöhr für die Städte und Gemeinden im Kreis. „Die Eindämmung der Pandemie und der Gesundheitsschutz haben dabei weiterhin höchste Priorität“, betont Landrat Sigel.

Wichtig ist: Die Verwaltungen im Kreis können – nach aktuellem Stand – bis mindestens 4. Mai grundsätzlich nur mit Termin betreten werden. Bürger werden gebeten, vorab mit dem jeweiligen Amt einen Termin zu vereinbaren. Zudem bitten der Landkreis, die Städte und Gemeinden darum, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Landratsamt bittet die Bürger, Masken zu tragen

Bürger werden in diesem Zusammenhang gebeten, nach Möglichkeit einen Mundschutz zu tragen. Der Landkreis und die Städte und Gemeinden hatten bereits Anfang April bei zwei Unternehmen aus dem Landkreis Mundschutz für die Mitarbeitenden in Auftrag gegeben. Die Mitarbeiter des Landratsamts werden ab Montag mit Schutzmasken ausgestattet sein und diese im Kundenkontakt konsequent tragen.

Seit 17. März waren in den Zulassungsstellen Backnang und Schorndorf nur Termine für Autohäuser und für Privatpersonen mit besonders dringenden Anliegen möglich. Ab Montag, 20. April, wird dieses Angebot nun schrittweise erweitert: Privatpersonen können – nach Vereinbarung eines Termins – in den Außenstellen der Kfz-Zulassungsbehörde in Schorndorf und Backnang kommen. Dies ist aufgrund der zusätzlich getroffenen Schutzmaßnahmen möglich. Hierbei gilt es zu beachten, dass auch weiterhin dringende Fälle bei der Terminvergabe vorrangig behandelt werden, sodass Wartezeiten nicht immer vermeidbar sein werden. Ab Montag, 27. April, können Bürger zusätzlich zu den Außenstellen in Schorndorf und Backnang auch wieder in die Kfz-Zulassungsbehörde in Waiblingen kommen – jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Auch bei der Fahrerlaubnisbehörde in Waiblingen werden die Kapazitäten der Terminvergabe ab dem 27. April ausgebaut. Ab dann sind Vorsprachen nach Terminvereinbarung nicht mehr nur in dringenden Notfällen möglich. Dennoch wird auch hier eine Priorisierung nötig sein.

Info

Kfz-Zulassungsstelle: Bitte vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail unter kfz-zulassung@rems-murr-kreis.de. Bitte geben Sie dabei den Grund des Besuchs und die jeweilige Dienststelle an. Telefonisch sind die Zulassungsstellen zu den gewohnten Zeiten zudem wie bislang für Anfragen und Auskünfte zu erreichen.

Führerscheinstelle: Bitte vereinbaren Sie Termine per Mail an
fahrerlaubnis@rems-murr-kreis.de.

Alle anderen Ämter des Landratsamts können Sie im Rahmen des eingeschränkten Dienstbetriebs telefonisch oder per Mail kontaktieren. Weitere Informationen auf www.rems-murr-kreis.de

Zum Artikel

Erstellt:
18. April 2020, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Corona

Kunst kommt zu Kindern nach Hause

Die Jugendkunstschule Backnang hat neben dem Online-Unterricht ein neues Projekt mit allen Kindern gestartet. Jeder der 107 Schüler hat ein Paket mit Malmaterialien bekommen – unter einem Thema sollen die Kinder gemeinsam kreativ werden.

Die Backnangerin Sophie Pröhl ist eine jener Mütter, die ihr Leben zwischen Laptop, Herd und Schularbeiten neu ausrichten muss. Foto: A. Becher
Top

Corona

Mit 24 Stunden ist der Tag einfach zu kurz

Mütter stehen in Coronazeiten vor besonderen Herausforderungen. Einerseits müssen sie weiterhin ihrem Beruf nachgehen, andererseits müssen sie die Familienarbeit damit in Einklang bringen – mit Kindern im Haus eine gewaltige Aufgabe.