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Richtige Güterabwägung bei Coronamaßnahmen gefordert

2. Hygienedemonstration in Backnang

Etwa 60 Demonstranten versammelten sich auf dem Marktplatz in Backnang. Foto: J. Fiedler

© Jörg Fiedler

Etwa 60 Demonstranten versammelten sich auf dem Marktplatz in Backnang. Foto: J. Fiedler

BACKNANG (not). Die Frage, wie die Gesellschaft die Coronapandemie am besten bewältigen kann, beschäftigt derzeit viele engagierte Bürger. Eine lose Gruppe von Backnangern hatte daher für den vergangenen Samstag zu einer sogenannten Hygienedemonstration auf dem Marktplatz eingeladen. Etwa 60 Personen folgten dem Aufruf. Ihnen ging es in erster Linie um eine korrekte Güterabwägung von jenen Schäden, die durch Corona entstehen, und jenen, die durch Maßnahmen zur Abwehr von Corona entstehen, wie etwa bei der Isolierung von Senioren und dem Verlust von Kontakten bei Kindern. So forderte Armin Stahl-Knura: „Diese Schäden müssen wir ins Gleichgewicht bringen. Wir müssen die Herausforderungen annehmen und adäquat handeln.“ Organisiert wurde die Demonstration von Nina Höhn. Sie erklärte, dass sich die Gruppe vor Kurzem spontan gebildet hatte: „Es ist ein agiles Team, das weder einer Partei, einer Glaubensgemeinschaft oder sonstigen Interessengruppen angehört oder eine Tarnorganisation davon ist. Uns beschäftigt das Thema, wie wir die Coronapandemie bestmöglich bewältigen können.“ Foto: J. Fiedler

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Erstellt:
11. Mai 2020, 06:00 Uhr

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