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Sonnenhof dient nicht mehr als Bettenreserve

Rems-Murr-Kliniken passen ihr Konzept zur Krisenbewältigung aufgrund stabil niederer Infektionszahlen an.

Die Kurve der Coronainfizierten flacht deutlich ab, gestern wurden nur fünf neue Fälle gemeldet.

Die Kurve der Coronainfizierten flacht deutlich ab, gestern wurden nur fünf neue Fälle gemeldet.

ASPACH/WAIBLINGEN (pm). Der zentrale Krisenstab der Rems-Murr-Kliniken hatte in enger Abstimmung mit dem Landkreis und den Rettungsdiensten entschieden, das Hotel Sonnenhof in Aspach in der Coronakrise als Bettenreserve mit bis zu 100 Betten zu nutzen. Dadurch hätten im Ernstfall ausreichend Kapazitäten für Covid-19-Patienten in den Kliniken Winnenden und Schorndorf frei gemacht werden können. Auf die Behandlung von Patienten in Turnhallen oder dergleichen hätte man damit verzichten können. Die Entscheidung des Krisenstabs war eine Reaktion auf die stark gestiegenen Fallzahlen im Kreis und die zunehmende Inanspruchnahme der stationären Krankenhausversorgung durch Covid-19-Patienten. Inzwischen steht aufgrund der sehr niedrigen und stabilen Infektionszahlen fest, dass die Rems-Murr-Kliniken auch bis auf Weiteres keine Patienten ins Hotel Sonnenhof verlegen müssen.

„Glücklicherweise sind die Zahlen der Neuinfizierten bei uns im Rems-Murr-Kreis nie explodiert, und unsere Rems-Murr-Kliniken kamen bisher nie an ihre Belastungsgrenze. Diese erfreuliche Entwicklung war jedoch Anfang März, zu Beginn der Pandemie, nicht absehbar. Es war richtig und wichtig, dass wir uns auf das Schlimmste gut vorbereitet haben und mit einer schnellen und pragmatischen Lösung Versorgungssicherheit geschaffen haben“, erklärt Landrat Richard Sigel. Für das Angebot der Familie Ferber, das Hotel Sonnenhof im Ernstfall als Bettenreserve nutzen zu können, bedankte sich der Landrat nochmals ausdrücklich mit einem Schreiben und würdigte das solidarische Miteinander. Ebenso dankt er der Gemeinde Aspach, die in eine entsprechende Lösung frühzeitig eingebunden war und diese immer unterstützt und konstruktiv begleitet habe. Das geringe Infektionsgeschehen mache ein Hochfahren des gastronomischen Betriebs in Hotels und Restaurants möglich. Deshalb sei es der richtige Zeitpunkt, die Vorhaltung des Hotels als Bettenreserve auch formal zu beenden.

Weiter teilt das Landratsamt mit, dass der Betrieb der Coronahotline in den Pfingstferien eingeschränkt wird. Die Anrufe gehen mittlerweile deutlich zurück. Die Hotline steht nun während der Pfingstferien am Dienstag, 2., Donnerstag, 4., Montag, 8., und Mittwoch, 10. Juni, von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung. Angepasst an den Beratungsbedarf und die Infektionszahlen kann die Erreichbarkeit kurzfristig wieder hochgefahren werden. Eine reduzierte Erreichbarkeit gilt an Freitagen von 8 bis 13 Uhr. Anrufer können die Hotline des Landesgesundheitsamts nutzen, die täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter 0711/904-39555 erreichbar ist.

Unterdessen steigt die Zahl der Coronainfizierten im Rems-Murr-Kreis nur noch sehr langsam. Gestern wurden fünf neue Infizierte bestätigt. Leider gab es auch wieder einen Todesfall mit positivem Sars-CoV-2-Befund. Somit stieg deren Zahl auf nunmehr 86 Verstorbene an.

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Erstellt:
30. Mai 2020, 16:00 Uhr

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