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Zwei Bewohner gestorben

Quarantäne in Gemeindepflegehaus des Alexander-Stifts in Aspach

Im Gemeindepflegehaus in Aspach sind 20 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden, einige mussten in einer Klinik behandelt werden. Zwei davon sind jetzt gestorben. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Im Gemeindepflegehaus in Aspach sind 20 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden, einige mussten in einer Klinik behandelt werden. Zwei davon sind jetzt gestorben. Foto: A. Becher

ASPACH (pm). Zwei der 20 Bewohner des Alexander-Stifts Aspach, die vor wenigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind im Krankenhaus in Winnenden gestorben. Es handelt sich um einen 73-jährigen Mann und eine 78-jährige Frau, die seit dem 9. April beziehungsweise dem 18. April zur stationären Behandlung im Kreisklinikum in Winnenden waren. Beide hatten bereits schwere Vorerkrankungen. Aktuell wird noch ein Bewohner aus dem Gemeindepflegehaus in Aspach im Krankenhaus behandelt. Bei einer weiteren Bewohnerin hat sich der Gesundheitszustand so weit verbessert, dass sie aus dem Krankenhaus nach Aspach zurückkehren konnte. Die Bewohner des Gemeindepflegehauses und Alexander-Stift-Mitarbeiter befinden sich nach dem Bekanntwerden eines ersten Falls seit dem 3. April in Quarantäne. Neben den 20 Bewohnern waren zuletzt auch insgesamt zehn Mitarbeiter positiv getestet worden. Die Bewohner werden derzeit in ihren Zimmern betreut und gepflegt. Die Mitarbeiter tragen die für Quarantänesituationen vorgeschriebene Schutzausrüstung.Gaby Schröder, Geschäftsführerin des Alexander-Stifts, zeigt sich betroffen: „Angesichts der allgemeinen Situation in den Pflegeheimen war leider damit zu rechnen, dass auch wir im Alexander-Stift uns mit coronabedingten Erkrankungen und mit dem Sterberisiko für unsere Bewohner auseinandersetzen müssen. Auch wenn nicht eindeutig klar ist, ob die Covid-19-Erkrankungen letztendlich ursächlich waren, so sind wir dennoch sehr betroffen von diesen Todesfällen im Zusammenhang mit Corona. Wir trauern mit allen, die den beiden Bewohnern nahestanden. Und wir tun alles dafür, die Situation in Aspach weiter zu stabilisieren.“

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Erstellt:
20. April 2020, 18:56 Uhr

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