„Pony Show“ von Juli Zeh

Emotionen vor Gericht, Grabenkämpfe im Netz – ein Roman der Eskalation

Juli Zeh lässt in ihrem neuen Roman „Pony Show“ einen Gerichtsprozess eskalieren – und handelt nebenbei noch jede Menge Erregungspotenzial der Gegenwart ab.

Meisterin der „Pony Show“: Schriftstellerin Juli Zeh (Archivbild) arbeitet auch als Verfassungsrichterin  - und gibt in ihrem neuen Roman Einblicke in das Justizwesen.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Meisterin der „Pony Show“: Schriftstellerin Juli Zeh (Archivbild) arbeitet auch als Verfassungsrichterin  - und gibt in ihrem neuen Roman Einblicke in das Justizwesen.

Von Ida Kretzschmar Schon der Titel von Juli Zehs neuem Roman verrät: Mit ihrer Wahlheimat, dem Brandenburger Land, hat das Buch nur wenig zu tun. Wem dort ist schon geläufig, was eine „Pony Show“ ist? Der Begriff stammt aus der amerikanischen Zirkuswelt. Vor einem potenziellen Kunden wird routiniert und mit allen Tricks eine Vorstellung abgezogen. Die Show, die hier bis zur Schmerzgrenze ausgew...

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Erstellt:
25. Oktober 2026, 12:38 Uhr

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