125 Millionen Euro aus Rettungsschirm für Personennahverkehr

dpa/lsw Stuttgart. Die wegbrechenden Einnahmen infolge der Corona-Krise haben auch den öffentlichen Personennahverkehr und die Busunternehmen im Land belastet. Das Verkehrsministerium startete daher die Auszahlung der Mittel aus dem Rettungsschirm. In einer ersten Tranche fließen 125 Millionen Euro an die Verkehrsverbünde im Land, wie das Ministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Damit sollen die Verluste aufgrund des Rückgangs der Fahrgastzahlen von März bis Juni ausgeglichen werden.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen). Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen). Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte, mit dieser Zahlung werde sichergestellt, dass der Bus- und Bahnbetrieb weiterlaufen könne. Um unnötige Bürokratie zu vermieden, hätten nicht alle rund 400 Verkehrsunternehmen einzeln Anträge gestellt. Vielmehr seien die Anträge gebündelt über die 22 Verkehrsverbünde im Land eingegangen, was die Auszahlung beschleunige. Im Herbst soll eine weitere Summe an Hilfsgeldern verteilt werden.

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15. September 2020, 14:04 Uhr

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