18 Bauplätze hat die Gemeinde bereits verkauft

Neues Wohnbaugebiet Hauäcker in Hohnweiler bietet Platz für 25 Einfamilienhäuser und 3 Mehrfamilienhäuser

In der Gemeinde Auenwald gibt es 28 neue Bauplätze. Das Baugebiet Hauäcker in Hohnweiler grenzt an die Straßen Im Hochgrund (rechts) und Hohholzstraße (unten). Auf dem insgesamt 2,7 Hektar großen Areal stehen 1,6 Hektar für ein- und mehrgeschossige Häuser zur Verfügung. Foto: F. Muhl

© Florian Muhl

In der Gemeinde Auenwald gibt es 28 neue Bauplätze. Das Baugebiet Hauäcker in Hohnweiler grenzt an die Straßen Im Hochgrund (rechts) und Hohholzstraße (unten). Auf dem insgesamt 2,7 Hektar großen Areal stehen 1,6 Hektar für ein- und mehrgeschossige Häuser zur Verfügung. Foto: F. Muhl

Von Florian Muhl

AUENWALD. Die Erschließungsstraßen im neuen Wohnbaugebiet Hauäcker in Hohnweiler sind bereits angelegt und aus der Luft gut zu erkennen. Jetzt, in seiner jüngsten Sitzung, hat der Gemeinderat auch den Bebauungsplan im zweiten Anlauf bei fünf Enthaltungen beschlossen. Ein zweiter Anlauf war deshalb notwendig, da der erste Satzungsbeschluss vom Dezember 2017 „wahrscheinlich nicht rechtskonform“ war, wie Bürgermeister Karl Ostfalk erläuterte. Das Kommunalamt habe aus den vorhandenen schriftlichen Unterlagen nicht erkennen können, dass alle Anregungen in der damaligen Gemeinderatssitzung behandelt worden waren. In einer Anlage habe das Datum gefehlt. Das Kommunalamt habe daher empfohlen, die Abwägung erneut auf nachweisbarer Grundlage vorzunehmen. Diese wurde jetzt, bei drei Gegenstimmen aus den Reihen der Unabhängigen Wählervereinigung (UWA), mehrheitlich abgesegnet.

Auf dem 2,7 Hektar großen Areal sollen laut Planer insgesamt 1,6 Hektar für ein-, zwei- und dreigeschossige Häuser zur Verfügung stehen. Alle 28 Grundstücke waren im Besitz der Gemeinde. Wie Kämmerer Matthias Glassl gestern auf Nachfrage mitteilte, sind bereits 18 der 25 Grundstücke, auf denen Einfamilienhäuser entstehen sollen, verkauft. Da die Nachfrage nach diesen Grundstücken sehr hoch war, hatte die Gemeinde ein Punktesystem entwickelt (wir berichteten). Damit wollte Bürgermeister Ostfalk die Interessenten bewerten und in eine Reihenfolge bringen, wie er sagte.

So gab es beispielsweise für das erste und zweite Kind jeweils 25 und für jedes weitere Kind 30 Punkte. Vorteile hatte auch, wer in Auenwald wohnt (50 Punkte). Als ortsansässig galten aber auch auswärtige Bewerber, wenn sie mindestens 20 Jahre lang in Auenwald gewohnt haben und vor nicht mehr als fünf Jahren aus der Gemeinde weggezogen sind.

Punkte gab’s auch für diejenigen Interessenten, die ihren Arbeitgeber in der Gemeinde haben. Profitieren konnten auch ehrenamtlich engagierte Personen von dem System. Frauen und Männer, die mindestens drei (sieben) Jahre in Auenwald ehrenamtlich aktiv in der Feuerwehr oder als Jugendbetreuer/-leiter oder in einer Vereinsvorstandsschaft sind, erhielten 30 (60) Punkte.

Aber es wurden auch Punkte abgezogen. Bewerber, die bereits einen Bauplatz von der Gemeinde Auenwald erworben hatten, mussten von ihrem Punktekonto wieder 50 abziehen. Und für Bewerber, die bereits Eigentümer eines Wohngebäudes sind, reduzierte sich der Gesamtpunktestand um 30 Zähler.

Die drei Grundstücke für die Mehrfamilienhäuser, die im östlichen Teil des Baugebiets geplant sind (im Luftbild rechts), sind noch nicht verkauft. Die Vermarktung beginnt in Kürze.

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Erstellt:
10. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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