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200 Polizeibedienstete wegen Coronavirus nicht im Dienst

dpa/lsw Stuttgart. Die Polizei in Baden-Württemberg bleibt nach der Einschätzung von Innenminister Thomas Strobl (CDU) trotz des Coronavirus handlungsfähig. Polizeiliche Arbeit werde der sich verändernden Lage angepasst, sagte Strobl am Donnerstag in Stuttgart. Werden Polizeibeamte krank oder können beispielsweise wegen Kinderbetreuung den Dienst nicht antreten, werde sofort und flexibel reagiert. Zum Beispiel könnten Besprechungen, dienstliche Veranstaltungen oder Fortbildungen ausgesetzt, Dienstpläne angepasst oder ein Abbau von Überstunden aufgeschoben werden. Zudem könne auf das interne Berichtswesen zeitweise verzichtet werden.

Ein Polizist bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ein Polizist bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Derzeit sind genau 200 Bedienstete der Polizei in häuslicher Quarantäne und es gibt zwei bestätigte Krankheitsfälle, wie Strobl mitteilte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Zahlen steigen.

Im Landespolizeipräsidium habe sich die Projektgruppe „Corona“ gebildet, sagte der Minister. Sie arbeite daran, dass die Polizei ihre Aufgaben trotz Coronavirus wahrnehme. Dabei gehe es darum, die öffentliche Sicherheit und Ordnung in allen Lagen zu gewährleisten. Die Leistungsfähigkeit der Polizei sei sichergestellt.

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Erstellt:
12. März 2020, 15:55 Uhr

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