WFV-Pokal-Titelverteidiger weiter
2:1 gegen Drittligist Ulm – SG Sonnenhof Großaspach zieht ins Halbfinale ein
Titelverteidiger SG Sonnnenhof Großaspach besiegt im WFV-Pokal-Viertelfinale Drittligist SSV Ulm 1846 2:1 und kämpft im Halbfinale bei Nachbar TSG Backnang um den Einzug ins Endspiel.
© IMAGO/Lucca Fundel
Niklas Pollex (re.) von der SG Sonnenhof im Duell mit Ulms Max Brandt – Großaspach setzt sich gegen den Drittligisten durch.
Von Jürgen Frey
Pascal Reinhardt, der Trainer des Fußball-Regionalligsten SG Sonnenhof Großaspach, feierte mit dem SSV Ulm 1846 2016 als Spieler die Oberliga-Meisterschaft. Nun besiegte Reinhardt mit der SG seinen Ex-Club im WFV-Pokal-Viertelfinale mit 2:1 (1:1). Im Halbfinale kommt es zum Derby bei Oberligist TSG Backnang. Im zweiten Halbfinale müssen die Stuttgarter Kickers zu Verbandsligist FC Holzhausen (4:1 gegen Oberligist FV Ravensburg). Die Termine stehen noch nicht fest.
SG-Torjäger Fabian Eisele (5.) hatte sein Team vor 1812 Zuschauern in der Wir-machen-Druck-Arena früh in Führung gebracht. Dennis Chessa traf in der besten Ulmer Phase für die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev zum Ausgleich (29.). Der eingewechselte Elias Rahn (72.) traf für die zweikampfstärkeren, gradlinigen Großaspacher zum 2:1. Eisele vergab freitstehend die Großchance zum 3:1 (77.).
Dann bewahrte der starke SG-Keeper Maximilian Reule (2020/21 in Ulm im Tor) sein Team mit Glanzparaden vor dem Ausgleich. Der Titelverteidiger blieb bei Kontern allerdings brandgefährlich und sicherte sich alles andere als unverdient das Weiterkommen. „Dritte Liga – keiner weiß warum“, brüllten die frustrierten mitgereisten 400 SSV-Fans.
Im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft geht es für die SG am Samstag (14 Uhr) beim SV Sandhausen weiter. Die Ulmer empfangen nach diesem weiteren herben Dämpfer im fast aussichtslosen Drittliga-Abstiegskampf am Sonntag (13.30 Uhr) den SC Verl. Am 8. April (19 Uhr) treten sie dann erneut in Großaspach an – dann geht es gegen den VfB Stuttgart II.
Aufstellungen
SG Sonnenhof Großaspach: Reule – Leon Maier, Aidonis, Nuraj, Molinari (55. Rahn) – Tasdelen (85. Stoppel), Mistl (55. Kunde), Celiktas, Loris Maier – Pollex (46. Kleinschrodt), Eisele.
SSV Ulm 1846: Ortag – Meier (81. Boller), Bazzoli, Vukancic (81. Mamba), Kölle – Brandt, Dressel (65. Aksakal), Pepic – Chessa, Röser (81. Becker), Dajaku (65. Löder).
