US-Angriff auf Venezuela
24 venezolanische Soldaten bei Festnahme von Maduro getötet
Der US-Einsatz zur Festnahme von Präsident Maduro hat mehrere venezolanische Soldaten das Leben gekostet. Auch Dutzende Kubaner wurden bei der Kommandoaktion am Wochenende getötet.
© AP/dpa/Matias Delacroix
Bei dem Angriff auf Caracas richtete die US-Armee großen Schaden an.
Von red/dpa
Bei dem US-Angriff auf Caracas zur Festnahme von Präsident Nicolás Maduro sind mindestens 24 Soldaten Venezuelas getötet worden. „In Gedenken: 24 Sterne wurden von der feigen Hand des Imperiums aus unserem bolivarischen Firmament gerissen“, hieß es in der Mitteilung der venezolanischen Streitkräfte. Dazu wurden Fotos der getöteten Männer und Frauen veröffentlicht. In Gedenken an den südamerikanischen Freiheitskämpfer Simón Bolívar bezeichnet sich das venezolanische Militär selbst als Bolivarische Armee.
Zuvor hatte die Regierung in Havanna mitgeteilt, dass bei der Kommandoaktion des US-Militärs am Wochenende 32 kubanische Sicherheitskräfte getötet wurden. Soldaten und Geheimdienstagenten aus dem verbündeten Kuba sind nach Einschätzung von Experten seit Jahren in Venezuela im Einsatz. Sie waren als Leibwächter für die persönliche Sicherheit Maduros verantwortlich oder sorgen in den Reihen der Streitkräfte für Disziplin.
