2753 neue Corona-Fälle und 127 weitere Tote

dpa/lsw Stuttgart. Die Zahl der Corona-Infektionen im Südwesten ist um 2753 auf 257 389 gestiegen. 127 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand: 16.00 Uhr) in Stuttgart mitteilte. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, stieg auf 5463. Als genesen gelten Schätzungen zufolge 206 307 ehemals Infizierte.

Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Innerhalb einer Woche wurde das Virus landesweit bei 124,6 Menschen je 100 000 Einwohner nachgewiesen. Am Donnerstag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 111,7 gelegen - und damit leicht unter dem Wert von Mittwoch. Alle 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen über dem Wert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Erstmals seit Anfang November liegt die Inzidenz seit Mittwoch aber in keinem Stadt- oder Landkreis mehr über 200. Am niedrigsten war der Wert den Angaben vom Freitag zufolge mit 76,4 im Landkreis Sigmaringen, am höchsten mit 189,1 im Landkreis Calw.

595 Patienten sind im Südwesten nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie die Behörde weiter mitteilte. Das waren zwei mehr als am Vortag. 356 von ihnen würden invasiv beatmet, zwei weniger als nach Angaben vom Donnerstag. Insgesamt sind derzeit 2082 der betreibbaren 2429 Intensivbetten (85,7 Prozent) belegt. Die Abkürzung Divi steht für die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Etwa ein Viertel der Infizierten ist den Angaben nach älter als 60 Jahre.

Die Zahl der Corona-Impfungen im Südwesten lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts bis einschließlich Donnerstag bei 49 103. Das waren 6180 Geimpfte mehr als am Tag zuvor. Die Quote der Impfungen je 1000 Einwohner liegt in Baden-Württemberg bei 4,4.

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Erstellt:
8. Januar 2021, 18:37 Uhr

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