30-Jähriger soll auf Mitbewohner eingestochen haben

dpa/lsw Meckenbeuren. Ein 30-Jähriger soll in einem Wohnheim in Meckenbeuren (Bodenseekreis) auf einen Mann eingestochen und diesen schwer verletzt haben. Es wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Der Verdächtige soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.

Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Am Donnerstag war den Angaben nach eine Auseinandersetzung zwischen den Bewohnern eskaliert. Daraufhin soll der 30-Jährige ein Messer gezogen und auf sein Opfer eingestochen haben. Der Mann erlitt schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Polizisten nahmen den Verdächtigen kurz darauf fest. Zwischen den Männern sei es bereits früher immer wieder zu Streit gekommen, hieß es.

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Erstellt:
20. November 2020, 11:10 Uhr

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