31-Jähriger soll hinterrücks auf Ehefrau eingestochen haben

dpa/lsw Heidelberg. Ein 31-Jähriger soll in Heidelberg versucht haben, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau zu töten. Der Mann kam wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Laut bisherigen Ermittlungen soll der Verdächtige am Samstagabend kurz vor 20 Uhr seiner Ehefrau vor deren Wohnung hinter einem Gebüsch aufgelauert und ihr hinterrücks mehrere Messerstiche zugefügt haben. Nachbarn wurden auf die Tat aufmerksam, woraufhin der 31-Jährige von seinem Opfer abließ und flüchtete. Die Polizei nahm ihn kurz darauf in seiner Wohnung fest. Die Frau erlitt den Angaben nach lebensgefährliche Verletzungen und wurde in einer Klinik notoperiert. Ihr Zustand sei derzeit stabil, hieß es. Ein Haftrichter erließ gegen ihren Mann einen Haftbefehl. Das Motiv für die Tat vermuten die Ermittler in der Trennung der Eheleute.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-290920/2

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Erstellt:
20. September 2021, 16:01 Uhr

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