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32 attraktive Bauplätze für Familien

Räte stimmen Plänen fürs Neubaugebiet „Schwalbenflug IV“ zu

Symbolfoto

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Von Elisabeth Klaper GROSSERLACH. Die Gemeinde investiert die stolze Summe von rund 1,6 Millionen Euro, um das Neubaugebiet „Schwalbenflug IV“ vor allem für Familien zu schaffen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stellte Harald Wahl, Chef des Gögginger Planungsbüros Wahl, den Entwurf für den Bebauungsplan vor. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung aufgestellt. Nach dem Aufstellungsbeschluss im Juli 2019 bereiteten der Gemeinderat und der Ortschaftsrat Grab im Herbst 2019 den Entwurf vor, wobei sie die im Rahmen der Beteiligung vorgebrachten Anregungen weitestgehend berücksichtigten. In die Gestaltung und die örtlichen Bauvorschriften flossen auch Harald Wahls Erfahrungen aus der Praxis ein. Das Neubaugebiet umfasst 17300 Quadratmeter Baufläche und 32 Bauplätze, die zwischen 480 und 635 Quadratmeter groß sind, auch ist eine Erweiterung des Baugebiets nach Osten und Süden möglich. Die Erschließungsringstraße mit zwei Anschlusspunkten an die Sulzbacher Straße soll eine 5,6 Meter breite Fahrbahn und einen einseitigen 1,5 Meter breiten Gehweg haben. Die Häuser dürfen bis zu 16 Meter lang sein, vorgesehen sind Satteldächer mit einer Firsthöhe von 8,5 Metern. Für Garagen beträgt die maximale Höhe 3, die Länge 9 Meter. Da wegen des Höhenunterschieds von 10 Metern in der Fläche die maximale Garagenwandfläche von 25 Quadratmetern oft nicht ausreicht, gibt es eine Sonderregelung von zusätzlich 5 Quadratmetern für den Sockel. Einfriedungen, wie Hecken, Mauern oder Zäune, dürfen nur bis zu 80 Zentimeter hoch sein. Das Murrhardter Ingenieurbüro Riker und Rebmann war bereits in die Planungen des Büros Wahl einbezogen, es erstellte den Erschließungsplanentwurf sowie eine Kostenberechnung. Dessen Leistungen müssen noch durch einen Ingenieurvertrag mit der Gemeindeverwaltung festgelegt werden. Geschäftsführer Gert Rebmann präsentierte den Planentwurf und plädierte dafür, die Ringstraße mit Gehweg zu bauen. „Eine Spielstraße müsste 6 Meter breit sein für Parkflächen, überdies wären straßenbauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung erforderlich“, gab er zu bedenken. Auch entlang der Kreisstraße ist ein Gehweg vorgesehen, damit Kinder sicher zum Kindergarten und zur Bushaltestelle gehen können. Um immer häufigere Starkregen schadlos ableiten zu können, erhöhe man die Straße um etwa 1,2 Meter und verwende dazu den Erdaushub. Die Entwässerung erfolge zur Langen Straße hin, zum Rückhaltebecken und Schmutzwasserpumpwerk. Die vorhandenen Kläreinrichtungen seien groß genug dimensioniert und die neue Kanalisation auch für eine spätere Erweiterung ausreichend. Die Kosten für die Erschließung liegen bei 1,6 Millionen Euro Laut Kostenberechnung betragen die Gesamtkosten für die Erschließung rund 1,6 Millionen Euro, so Rebmann. Das vorgesehene Baugebiet und dessen Einmündungen in die Kreisstraße befinden sich derzeit noch außerhalb der Ortsdurchfahrt, sollen aber dazu umgewidmet werden. Dafür beantrage die Gemeindeverwaltung eine entsprechende Änderung der Ortsdurchfahrtsgrenzen beim zuständigen Straßenbaulastträger, kündigte Bürgermeister Christoph Jäger an. Das Gremium ermächtigte die Gemeindeverwaltung, das Büro Riker und Rebmann mit den Ingenieurleistungen für den Ausbau- und Erschließungsplan zu beauftragen, ebenso mit der Planung, Ausschreibung und Durchführung der Erschließungsarbeiten. Zudem beauftragten die Räte die Gemeindeverwaltung, beim zuständigen Straßenbaulastträger im Landratsamt die Änderung der Grenzen der Ortsdurchfahrt Grab an der Kreisstraße1902 zu beantragen.

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Erstellt:
20. März 2020, 06:00 Uhr

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