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34-Jähriger nach Einbruch und tödlichem Angriff vor Gericht

dpa/lsw Ulm. Er soll bei einem Einbruch in eine Ulmer Wohnung den Bewohner so heftig geschlagen und geknebelt haben, dass er starb: Ein 34-Jähriger muss sich von heute an wegen Mordes vor dem Landgericht Ulm verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, im Januar 2018 mit zwei Komplizen in die Wohnung des 59-Jährigen und seiner 81-jährigen Mutter eingedrungen zu sein. Sie sollen den Mann niedergeschlagen und so stark geknebelt haben, dass er zu wenig Luft bekam. Er starb wenig später an den Folgen des Sauerstoffmangels.

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration

Der Angeklagte - ein kirgisischer Staatsangehöriger - wurde im Februar 2018 in Israel festgenommen und an die deutschen Justizbehörden überstellt. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind derzeit 14 Verhandlungstage geplant.

Einer seiner Komplizen wurde nach Angaben des Gerichts wegen der Tat bereits im vergangenen September vom Landgericht Ulm wegen Mordes, Raubes mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Die Ehefrau des Mannes, die das Gebäude aus ihrer Arbeit als Hauswirtschafterin kannte, erhielt wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren.

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Erstellt:
25. August 2020, 02:15 Uhr

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