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A8-Neubau am Albaufstieg auf dem Prüfstand

dpa/lsw Gruibingen. Staus am A8-Nadelöhr ärgern Autofahrer und Bewohner umliegender Orte. Sie fragen, wann endlich auch am Albaufstieg der Neubau dieser wichtigen Autobahn beginnt. Doch es gibt auch viele Vorbehalte.

Autos fahren am Drackensteiner Hang auf der A8 über die Drachenlochbrücke. Foto: Marijan Murat

Autos fahren am Drackensteiner Hang auf der A8 über die Drachenlochbrücke. Foto: Marijan Murat

Der umstrittene Aus- und Neubau des Albaufstiegs der Autobahn 8 ist heute Thema einer öffentlichen Erörterung. Dazu hat das Regierungspräsidium Stuttgart nach Gruibingen (Landkreis Göppingen) eingeladen. Die Gemeinde leidet wie andere Orte entlang der mehr als 60 Jahre alten Strecke mit nur jeweils zwei Fahr- und ohne Randstreifen unter massivem Ausweichverkehr bei Staus auf der Autobahn.

Der Abschnitt gilt als das schwierigste Nadelöhr beim Ausbau der A8 zwischen Stuttgart und München. Der Bund hatte 2018 die Finanzierung des sechsstreifigen Neubaus zwischen Mühlhausen und Hohenstadt im Umfang von rund 600 Millionen Euro zugesagt. Die 7,6 Kilometer lange Strecke soll durch zwei Tunnel und über zwei Brücken führen. Gegen die Planung sind rund 3000 Einwendungen erhoben worden. Schwerpunkte sind dabei der Streckenverlauf der neuen Trasse, der Flächenverbrauch und der Lärmschutz sowie die Gestaltung der Anschlussstelle Hohenstadt.

„Wir werden die Einwendungen und Stellungnahmen, die zu den ausgelegten Planungsunterlagen eingegangen sind, umfassend erörtern“, kündigte Regierungspräsident Wolfgang Reimer an. Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens könnte es laut Einschätzung von Experten bis zur Fertigstellung noch etwa acht Jahre dauern.

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Erstellt:
26. September 2019, 02:00 Uhr

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