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Ab Montag sollen die Züge wieder über den Buchenbach rollen

Neue 165 Tonnen schwere Eisenbahnbrücke ist an Ort und Stelle

Die Brückenteile sind vor Ort zusammengesetzt worden.  Foto: B. Beytekin

© Benjamin Beytekin

Die Brückenteile sind vor Ort zusammengesetzt worden. Foto: B. Beytekin

Mit einem nagelneuen Raupenkran Liebherr LR 11000 (1000 Tonnen Hubkraft ) wurde am Dienstagnachmittag die neue 165 Tonnen schwere Eisenbahnbrücke über das Buchenbachtal bei Burgstetten eingehoben. Die Brückenteile waren zuvor bei einem Stahlbauer zusammengeschweißt und dann in drei großen Segmenten zur Baustelle transportiert worden, wo sie zusammengesetzt wurden. Am gestrigen Mittwoch wurde am Unterbau gearbeitet, wie Marco Henrichs als Pressesprecher der Deutschen Bahn AG auf Nachfrage erläutert. Es werden also die Schwellen, Schienen und der Gleisschotter installiert. Danach wird die Oberleitung verlegt, wozu eine Art Mini-Lok mit Arbeitsfläche für die Techniker zum Einsatz kommt. Einen Anstrich zum Korrosionsschutz hat die Brücke schon. Ihre eigentliche Farbe erhält sie indessen erst später, während des laufenden Betriebs. Ab kommenden Montag, 14. September, um 4.50 Uhr endet die Sperrung und der Güterverkehr sowie die S-Bahn sollen dort wieder rollen. Die Arbeiten enden damit noch nicht: Das alte Widerlager auf der Westseite der Brücke wird entfernt, die Verrohrung des Buchenbachs rückgebaut, der Abraum beseitigt. Die genauen Renaturierungspläne müssen dann mit dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium abgestimmt werden, so Henrichs. Bis Ende des Jahres werde dort weitergearbeitet, um nach der gebotenen Schonzeit für die Fauna im Jahr 2021 die Arbeiten dann vollends abzuschließen.

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Erstellt:
10. September 2020, 06:00 Uhr

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