An tödlichem Motorradunfall war zweiter Biker beteiligt

dpa/lsw Münsingen. Der Tod eines 67 Jahre alten Motorradfahrers nahe Reutlingen ist vermutlich auf den Zusammenprall mit einem anderen Biker zurückzuführen. Der zweite Motorradfahrer habe sich nach einem Zeugenaufruf gemeldet und seine mutmaßliche Beteiligung an dem tödlichen Unfall mitgeteilt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Hinweise auf die Beteiligung eines zweiten Fahrzeugs hätten sich bereits zuvor im Zuge der Unfallaufnahme ergeben. 

Der Schriftzug „Unfall“ leuchtet auf einem Streifenwagen. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Der Schriftzug „Unfall“ leuchtet auf einem Streifenwagen. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Der 67-Jährige fuhr am vergangenen Freitag mit seinem Motorrad auf der Kreisstraße 6769 in Richtung Münsingen (Kreis Reutlingen), als er in einer Rechtskurve von der Straße abkam und stürzte. Die Polizei geht davon aus, dass er nach dem Sturz von dem Motorrad des anderen Mannes auf der Gegenfahrbahn erfasst wurde. 

Nach wie vor sprächen die bisherigen Ermittlungsergebnisse jedoch eindeutig dafür, dass der 67-Jährige ohne Fremdeinwirkung in der Rechtskurve zu Fall gekommen sei, betonte ein Polizeisprecher.

Durch die Kollision, die für den anderen Biker nach derzeitigem Stand nicht vermeidbar gewesen sei, habe der 67-Jährige dem Obduktionsergebnis zufolge die letztlich tödlichen Verletzungen erlitten.

Gegen den zweiten Biker ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-50020/2

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Erstellt:
18. Juni 2021, 15:40 Uhr

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