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Anfassen erwünscht: Physiotherapie in Zeiten von Corona

dpa/lsw Tübingen. Der Kontaktsperre zur Eindämmung des Coronavirus widersetzt sich Lucian Kokott täglich - von Berufs wegen. Als einer von rund 200 000 Physiotherapeuten in Deutschland fasst er Menschen an, die Gelenkbeschwerden haben, an Migräne leiden oder kürzlich operiert wurden. Unter strengen Hygieneregeln darf er seine Tübinger Praxis weiterbetreiben. “Wir waren schon vorher ziemlich pingelig“, sagt der 55-Jährige.

Lucian Kokott behandelt in seiner Praxis einen Patienten. Foto: Marijan Murat/dpa

Lucian Kokott behandelt in seiner Praxis einen Patienten. Foto: Marijan Murat/dpa

Nach Angaben des Deutschen Verbands für Physiotherapie ist die Coronakrise für die meisten der etwa 40 000 ambulanten Physiotherapiepraxen existenzbedrohend. Mit regionalen Unterschieden brächen zwischen 50 und 90 Prozent der Patienten weg - etwa weil diese eine Ansteckung fürchten oder zu Covid-19-Risikogruppen gehören. Zudem fehle es an Schutzartikeln wie Masken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln.

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Erstellt:
12. April 2020, 09:37 Uhr

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