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Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn um Tod von Leonie

dpa/mv Neubrandenburg. In Mecklenburg-Vorpommern erleidet die sechsjährige Leonie einen gewaltsamen Tod. Der Stiefvater steht vor Gericht, weil er das Kind so schwer misshandelt haben soll, dass es an den Folgen starb. Bislang hat er das bestritten - und schweigt zum Prozessauftakt.

Das Justizzentrum Neubrandenburg. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild

Das Justizzentrum Neubrandenburg. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild

Im Prozess um den gewaltsamen Tod der sechsjährigen Leonie aus Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern hat der Angeklagte zum Prozessauftakt geschwiegen. Der Stiefvater des Mädchens ist unter anderem wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Sein Anwalt kündigte aber an, dass sein Mandant am 25. Oktober aussagen wolle.

Dem 28-Jährigem wird zudem die Misshandlung von Schutzbefohlenen in sieben Fällen vorgeworfen. Er soll Leonie schwer misshandelt und keine medizinische Hilfe geholt haben, um nicht aufzufliegen. Das Kind starb unter anderem an schweren Kopfverletzungen, es war am 12. Januar tot in der Wohnung der Familie gefunden worden.

Der Stiefvater, der die Retter selbst informierte, bestreitet eine Schuld. Er gab an, das Mädchen sei eine Treppe hinuntergefallen und an den Folgen gestorben. Auch der kleinere Bruder des Mädchens soll misshandelt worden sein. Ein Urteil wird Ende November erwartet.

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Erstellt:
24. September 2019, 11:11 Uhr

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