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Angeklagter spricht im Prozess von Reue nach Gewalttat

dpa Ellwangen. Der Angeklagte im Prozess um die Gewalttat mit sechs Toten in Rot am See bereut nach eigenen Angaben seine Tat zumindest in Teilen. „Ich wünschte, ich hätte es nicht getan“, sagte der 27-Jährige am Montag zum Prozessauftakt in Ellwangen. Er sprach aber auch von „großen Unterschieden, was das Ausmaß der Reue angeht“. So habe ihn seine Mutter vergiftet und misshandelt. „Meine Mutter hat für mich mein Leben zerstört.“ Aber er habe etwa gleich nach der Tat bereut, seinen Vater erschossen zu haben.

Der Angeklagte wird zum Prozessauftakt um die Gewalttat in Rot am See in den Gerichtssaal geführt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Der Angeklagte wird zum Prozessauftakt um die Gewalttat in Rot am See in den Gerichtssaal geführt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Mit 30 Schüssen soll der Mann im Januar bei einem Familientreffen im baden-württembergischen Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) sechs Verwandte - darunter seine Mutter - getötet und zwei weitere schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord und versuchten Mord vor. Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt.

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Erstellt:
29. Juni 2020, 12:58 Uhr

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