Jahreswechsel

Zwei 18-Jährige sterben bei Pyrotechnik-Unfall in Bielefeld

Zwei junge Männer sterben in Bielefeld nach Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik. Die Polizei geht aktuell von keinem Fremdverschulden aus.

In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige ums Leben. (Symbolbild)

© Silas Stein/dpa

In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige ums Leben. (Symbolbild)

Von dpa

Bielefeld - Zwei 18-Jährige sind in der Silvesternacht in Bielefeld bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen. Die jungen Männer erlitten tödliche Gesichtsverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor berichtete die "Bild" darüber. Die Unfälle passierten unabhängig voneinander.

Ein Vorfall ereignete sich im Stadtteil Baumheide. Dort starb der Mann den Angaben zufolge noch am Unfallort. Der Verletzte im Stadtteil Brake erlag seinen Verletzungen nach Reanimationsversuchen im Krankenhaus. Um welche Pyrotechnik es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt.

In beiden Fällen gab es laut Polizei Zeugen des Vorfalls. Bislang liegen den Angaben zufolge keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen

Immer wieder verletzen sich Menschen beim Umgang mit Pyrotechnik schwer - teils sogar tödlich. Leichtsinn mit Feuerwerk kostete in der vergangenen Silvesternacht in Deutschland fünf Männer das Leben. Zahlreiche Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.

In Berlin wurden am diesjährigen Silvesterabend im Unfallkrankenhaus bis 22.30 Uhr fünf Menschen mit Böllerverletzungen in der Notaufnahme aufgenommen. Zwei davon seien schwer verletzt, teilte die Klinik auf der Plattform X mit.

In Leipzig wurde ein 16 Jahre altes Mädchen beim Versuch, einen in Deutschland nicht zugelassenen Silvesterböller zu entzünden, schwer an der Hand verletzt. Die Jugendliche verlor durch die Explosion den kleinen Finger und Teile des Ringfingers, wie die Polizei mitteilte.

Sydney hat das neue Jahr wieder mit einem gigantischen Feuerwerk begrüßt.

© Dan Himbrechts/AAP/dpa

Sydney hat das neue Jahr wieder mit einem gigantischen Feuerwerk begrüßt.

Trotz des Terroranschlags vor zwei Wochen kamen zahlreiche Menschen zur Silvesterparty im Hafenviertel in Sydney.

© Dan Himbrechts/AAP/dpa

Trotz des Terroranschlags vor zwei Wochen kamen zahlreiche Menschen zur Silvesterparty im Hafenviertel in Sydney.

Während einer Schweigeminute wurde ein Chanukkaleuchter auf einen Pfeiler der Sydney Harbour Bridge projiziert.

© Dan Himbrechts/AAP/dpa

Während einer Schweigeminute wurde ein Chanukkaleuchter auf einen Pfeiler der Sydney Harbour Bridge projiziert.

Teilweise gibt es in Deutschland lokale Böllerverbote.

© Oliver Berg/dpa

Teilweise gibt es in Deutschland lokale Böllerverbote.

Feuerwerkskörper in Bangkok.

© Sakchai Lalit/AP/dpa

Feuerwerkskörper in Bangkok.

Sänger Johannes Oerding tritt bei der ZDF-Silvestershow in Hamburg auf.

© Christian Charisius/dpa

Sänger Johannes Oerding tritt bei der ZDF-Silvestershow in Hamburg auf.

Papst Leo XIV. hält für einen Moment des Gebets vor der Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz im Vatikan inne.

© Andrew Medichini/AP/dpa

Papst Leo XIV. hält für einen Moment des Gebets vor der Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz im Vatikan inne.

Auf dem Alexanderplatz in Berlin sind Feuerwerk und Böller verboten.

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Auf dem Alexanderplatz in Berlin sind Feuerwerk und Böller verboten.

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Erstellt:
1. Januar 2026, 01:14 Uhr
Aktualisiert:
1. Januar 2026, 02:57 Uhr

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