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Anklage gegen Lotsen nach Schiffsunglück auf dem Rhein

dpa/lsw Mannheim.

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild

Ein halbes Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe auf dem Rhein zwischen Ludwigshafen und Speyer hat die Staatsanwaltschaft Mannheim Anklage gegen den Lotsen eines Tankschiffs erhoben. Der Mann soll am 19. Dezember 2019 im dichten Nebel nicht den mit einem entgegenkommenden Kreuzfahrtschiff abgesprochenen Kurs genommen haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Bei dem Zusammenstoß wurden mindestens 32 Menschen überwiegend leicht verletzt. Der Sachschaden soll mehr als 600 000 Euro betragen. Beide Schiffe blieben schwimmfähig, Betriebsstoffe traten nicht aus. Die Anklagebehörde wirft dem Lotsen fahrlässige Gefährdung des Schiffsverkehrs vor. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheidet das zuständige Amtsgericht in Mannheim.

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Erstellt:
17. Juni 2020, 16:48 Uhr

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