Anmeldung zum 24-Tage-Lauf für Kinderrechte
Benefizaktion: Vom 20. April bis 14. Mai kann für Kinderrechte und Stuttgarter Kinderprojekte gelaufen werden.
Von Jan Sellner
Stuttgart - Seit 20 Jahren veranstaltet die Stuttgarter Kinderstiftung gemeinsam mit mit dem Sportkreis Stuttgart einen Benefizlauf für Kinderrechte. Ursprünglich als 24-Stunden-Lauf gestartet, wurde daraus coronabedingt ein dezentraler 24-Tage-Lauf. „Alle Teilnehmenden können innerhalb von 24 Tagen laufen, wann, wo und so oft es ihnen passt“, erklärt Silke Schmidt-Dencker, Geschäftsführerin der Kinderstiftung: „Ob gelaufen, gegangen, gewalkt oder gerannt wird, spielt keine Rolle.“ Es komme nur darauf an, sich als Team anzumelden und die Laufaktivität aufzuzeichnen. In diesem Jahr haben Stiftung und Sportkreis den Zeitraum vom 20. April bis zum 14. Mai gewählt. Den Abschluss des Kinderlaufs bildet am 14. Mai eine Siegerehrung und eine Hocketse für alle Teilnehmenden am Stuttgarter Platz der Kinderrechte in der Kronprinzenstraße. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: www.stuttgarter-kinderstiftung.de.
Teilnehmen kann grundsätzlich jeder – vom Leistungssportler bis zum Hobbyläufer. „Beim 24-Tage-Lauf gibt keine Ziellinie, nur Schritte für den guten Zweck“, betont Schmidt-Dencker. Der Lauf setze ein starkes Zeichen für die Kinderrechte gemäß der UN-Kinderrechtskonvention, wie das Recht auf Bildung und das Recht auf gewaltfreie Erziehung. „Rechte, die leider längst nicht allen Kindern garantiert sind.“ Angesichts der Kürzungen im städtischen Haushalt rechne man mit einer deutlich steigenden Anzahl von Anträgen zur Förderung Stuttgarter Kinder- und Jugendprojekte. Die Spenden für die erlaufenen Kilometer gehen laut Stiftung zu 100 Prozent an lokale Kinderprojekte, die von einer Jugendjury ausgewählt werden. Förderanträge können bis 20. März eingereicht werden.
Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Angaben der Kinderstiftung knapp 2000 Läuferinnen und Läufer jeden Alters an dem 24-Tage-Lauf; sie legten insgesamt 177 818 Kilometer zurück. Unter dem Strich standen rund 90 000 Euro, die an 18 Kinder-und Jugendprojekte verteilt wurden.
