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Anstieg der Erwerbstätigkeit schwächt sich ab

dpa Wiesbaden. Im ersten Quartal waren rund 45,0 Millionen Menschen in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes erwerbstätig. Das war ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Vor dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Carsten Rehder/dpa

Vor dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Carsten Rehder/dpa

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist zu Beginn der Coronakrise im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Allerdings schwächte sich der Zuwachs ab.

Im ersten Quartal waren rund 45,0 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das war ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Einen so geringen Anstieg binnen Jahresfrist hatte es den Angaben zufolge zuletzt im zweiten Vierteljahr 2010 gegeben.

Verglichen mit dem vierten Quartal sank die Zahl der Erwerbstätigen wie saisonal üblich. Der Rückgang fiel mit 467.000 Personen (minus 1,0 Prozent) aber höher aus als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre im ersten Vierteljahr. Die steigende Kurzarbeit ab der zweiten Märzhälfte durch die coronabedingten Einschränkungen wirkte sich nicht auf die Zahlen aus, da Kurzarbeiter zu den Erwerbstätigen zählen. Die Wiesbadener Behörde wies zugleich darauf hin, dass die Corona-Maßnahmen zu einer erhöhten Unsicherheit bei der Schätzung führen.

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Erstellt:
19. Mai 2020, 08:53 Uhr

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