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Appell: Hunde konsequent an die Leine

Kreisjägervereinigung Backnang weist darauf hin, dass Wildtiere derzeit allerorts ihren Nachwuchs aufziehen

Überall in der Natur wird jetzt Nachwuchs großgezogen. Foto: Marek/LJV

Überall in der Natur wird jetzt Nachwuchs großgezogen. Foto: Marek/LJV

BACKNANG (pm). Derzeit ist in der Natur die sogenannte Setz- und Brutzeit in vollem Gang. Darauf macht Tobias Obermüller von der Kreisjägervereinigung aufmerksam. Allerorts wird die nächste Generation großgezogen. Aufgefundenes Jungwild darf laut Obermüller unter keinen Umständen berührt werden. Der gut getarnte Nachwuchs wird von den Müttern oft nur zum Säugen aufgesucht, das ist für die Kleinen der beste Schutz vor Fressfeinden. Küken bodenbrütender Vögel sind oft Nestflüchter und laufen selbstständig umher, werden aber dennoch weiter von den Eltern versorgt. Erst durch Menschengeruch werden Jungtiere wirklich zu Waisen. Naturbesucher sollten vermeintlich verletzte, geschwächte, kranke oder anderweitig gefährdete Wildtiere aus der Ferne beobachten und im Zweifelsfall einen ortsansässigen Jäger kontaktieren oder die Polizei informieren. Tödliche Störungen der Wildtiere finden auch durch freilaufende Hunde statt. Die Kreisjägervereinigung appelliert deshalb, Hunde konsequent an die Leine zu nehmen. Obermüller verweist in diesem Zusammenhang auf Berichte, wonach es auf der B14 zwischen Oppenweiler und Backnang vermehrt zu Wildunfällen gekommen ist. Als Verursacher werden freilaufende Hunde vermutet.

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Erstellt:
19. Mai 2019, 12:30 Uhr

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