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Arbeitsagenturen im Südwesten schalten aufs Telefon um

dpa/lsw Stuttgart. Trotz Corona-Krise wollen die Arbeitsagenturen im Land weiterhin für Arbeitssuchende und andere Kunden da sein - allerdings sollen die persönlichen Kontakte reduziert werden. „Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen“, teilte die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit am Montag mit. Alle anderen Anliegen sollen telefonisch geklärt werden.

Das Logo der Arbeitsagentur ist zu sehen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Archivbild

Das Logo der Arbeitsagentur ist zu sehen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Archivbild

So können etwa Arbeitslosmeldungen ab sofort telefonisch mitgeteilt werden, Anträge auf Grundsicherung können formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Um die volle Telefon-Kapazität bereitzustellen, werde es allerdings noch ein paar Tage dauern - die Erreichbarkeit könne bis dahin zum Teil eingeschränkt sein, hieß es.

Alle geplanten Gesprächstermine entfallen damit vorerst, müssen von den Betreffenden jedoch nicht zusätzlich abgesagt werden. Die Arbeitsagentur wies darauf hin, dass keine Nachteile entstehen, wenn man nicht persönlich vorspricht. Auch nicht finanziell: Man wolle in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel agieren, so dass die Versorgung der Menschen mit Geldleistungen sichergestellt sei, teilte die Behörde mit.

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Erstellt:
16. März 2020, 12:15 Uhr

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