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Arien nach verpasster Premiere als Video im Netz

dpa/lsw Stuttgart. Mit Antonio Vivaldis Oratorium „Juditha triumphans“ wollte Sängerin Rachael Wilson eigentlich das Stuttgarter Opernpublikum begeistern. Doch nun könnten ihre einstudierten Arien womöglich nur per Mausklick und im Internet zu hören sein. Denn auch das Solistenensemble rund um die Mezzosopranistin muss eine unfreiwillige und wochenlange Corona-Pause einlegen. Fast alleine auf der Bühne des Opernhauses haben Wilson und Denise Wambsganß (Mandoline) am Dienstag eine ihrer Arien gesungen und aufgezeichnet, damit sie zumindest als Video angeschaut und gehört werden kann.

Rachael Wilson (m) und Denise Wambsganß (r) singen und spielen auf der Bühne des Opernhauses. Foto: Marijan Murat/dpa

Rachael Wilson (m) und Denise Wambsganß (r) singen und spielen auf der Bühne des Opernhauses. Foto: Marijan Murat/dpa

„Juditha triumphans“ hätte eigentlich am 22. März Premiere feiern sollen. Die Staatsoper will den Ausschnitt voraussichtlich ab Ende der Woche auf seiner Homepage präsentieren. Auf diese digitale Bühne ist sie während der Zwangspause bereits wiederholt ausgewichen. Weil bis mindestens zum 19. April alle Vorstellungen der Staatstheater Stuttgart abgesagt worden sind, bietet die Internetseite kostenlos unter dem Motto „Oper trotz Corona“ ein digitales Opernprogramm unter anderem mit Live-Aufzeichnungen an.

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Erstellt:
1. April 2020, 07:23 Uhr

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