Asbest bei Hallenbrand in Singen freigesetzt

dpa/lsw Singen am Hohentwiel. Bei dem Brand der denkmalgeschützten Scheffelhalle in Singen (Kreis Konstanz) ist Asbest freigesetzt worden. Anwohner seien vor Rußpartikeln mit dem krebserregenden Stoff gewarnt worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Zunächst hatte der SWR berichtet.

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Den Angaben der Stadt zufolge hatte das Dach der fast 100 Jahre alten Festhalle aus asbesthaltigem Eternit bestanden. Bei dem Feuer in der Nacht zum Dienstag sei ein Ascheregen, in dem sich Asbest befand, in die unmittelbare Umgebung gefallen.

Bewohner der angrenzenden Straßen wurden von der Stadt aufgefordert, Fenster geschlossen zu halten, draußen FFP2-Masken zu tragen und ihre Kinder nicht im asbesthaltigen Dreck spielen zu lassen. Eine Spezialfirma soll nun die Gegend von den Rußpartikeln reinigen. Laut Stadt könnte die Reinigung noch mindestens bis zum Wochenende dauern.

Die Scheffelhalle war bei dem Feuer beinahe vollständig zerstört worden. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Die Brandursache war nach Angaben der Polizei am Donnerstag weiterhin unbekannt.

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Erstellt:
19. November 2020, 14:49 Uhr

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