Aue schließt zur Spitzengruppe auf: 4:1 gegen Karlsruhe

dpa Aue. Ein frühes Tor von Florian Krüger und ein Doppelpack von Pascal Testroet waren der Grundstein für den Heimsieg von Erzgebirge Aue über den Karlsruher SC. Damit rücken die Sachsen wieder an die Spitzengruppe der 2. Liga heran.

Aues Ben Zolinski und Karlsruhes Christoph Kobald (l-r.) in Aktion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Aues Ben Zolinski und Karlsruhes Christoph Kobald (l-r.) in Aktion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Dank seines torgefährlichen Sturmduos hat der FC Erzgebirge Aue den Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga hergestellt. Beim 4:1 (2:0)-Heimsieg am Donnerstag gegen den Karlsruher SC erzielten Florian Krüger (2. Minute), Pascal Testroet (19., 51.) und Philipp Zulechner (89.) die Tore für die „Veilchen“. Für den KSC traf Benjamin Goller (58.). Nach dem fünften Saisonsieg im zwölften Spiel liegt die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster mit 19 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.

„Wir waren heute sehr effektiv und hatten in einigen Situationen auch Glück. Letztendlich sind wir sehr froh und glücklich, einen bärenstarken KSC so deutlich geschlagen zu haben“, sagte Schuster nach der Partie beim TV-Sender Sky.

Den Auern gelang ein optimaler Start in die Partie. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltete das Schuster-Team schnell um. Testroet nahm auf der rechten Seite Tempo auf und passte in die Mitte, wo Krüger mit einer Direktabnahme aus elf Metern zum 1:0 traf. Es war in der laufenden Saison bereits der vierte Treffer der „Veilchen“ in der Anfangsviertelstunde.

Der KSC vergab anschließend durch Marc Lorenz die Chance zum Ausgleich. Nach einer Eingabe von Goller traf der Außenstürmer freistehend vor dem Auer Tor aber den Ball nicht (7.). Auf der anderen Seite machte es Testroet besser. Im Anschluss an einen Einwurf erhöhte der Torjäger des FC Erzgebirge mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 für effektive Gastgeber.

Karlsruhe hatte im ersten Durchgang zwar deutlich mehr Ballbesitz, kam aber erst kurz vor der Pause zu weiteren Chancen. Stürmer Philipp Hofmann (44., 45.+1) verpasste in jeweils aussichtsreicher Position zweimal den Anschlusstreffer. Zuvor vergaben Testroet (36.) und John Patrick Strauß (42.) gute Möglichkeiten für die Auer, die bei ihren Kontern stets gefährlich blieben.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel baute Testroet mit seinem zweiten Treffer die Führung weiter aus. Der KSC gab sich aber noch nicht geschlagen und konnte in der 58. Minute durch Goller auf 1:3 verkürzen. Nur wenige Augenblicke später lag der Ball erneut im Auer Tor, allerdings stand Hofmann beim Kopfball knapp im Abseits, sodass der Treffer nach Videobeweis nicht zählte. In der Schlussphase konnte der eingewechselte Zulechner nach Zuspiel von Testroet KSC-Schlussmann Marius Gersbeck, der zu weit vor seinem Tor stand, zum 4:1-Endstand überwinden.

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Erstellt:
17. Dezember 2020, 22:46 Uhr

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