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Auf Fußgänger eingestochen: Polizei will Opfer befragen

dpa/lsw Heilbronn. Der Angriff eines unbekannten Radfahrers auf einen 25 Jahre alten Fußgänger in Heilbronn stellt die Polizei vor ein Rätsel. Die Suche nach dem Täter laufe, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der verletzte Fußgänger ist außer Lebensgefahr und soll bald vernommen werden. Der 25-Jährige wurde am Freitag von seinem Widersacher durch einen Stich lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen versuchten Totschlags.

In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archivbild

In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archivbild

Der Konflikt hatte sich entzündet, als der unbekannte Radler an der Handtasche einer Frau hängen geblieben war, die sich in diesem Moment mit dem 25 Jahre alten Fußgänger unterhielt. Die junge Frau wurde laut Polizei bereits vernommen. Das genaue Alter der Zeugin sowie mögliche Ergebnisse der Vernehmung wollte der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Die Hintergründe des Streits sind unklar. Durch das Gespräch mit dem Opfer erhofft sich die Polizei Hinweise darauf, ob sich die beiden Männer möglicherweise kannten. Um was es sich bei dem spitzen Gegenstand genau handelte, mit dem der Radfahrer auf sein Opfer einstach, war ebenfalls noch unklar. Die Tatwaffe könnte ein Messer gewesen sein.

Der Fall sei sehr rätselhaft, sagte der Polizeisprecher. Streitigkeiten im Straßenverkehr gebe es zwar immer wieder, doch dass sich danach ein Beteiligter in akuter Lebensgefahr befindet, sei ungewöhnlich.

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Erstellt:
17. September 2019, 12:15 Uhr

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