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Augsburger Bischof kritisiert Vorgänger wegen AfD-Auftritt

dpa/lby Augsburg. Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa hat den geplanten Auftritt seines Vorgängers Walter Mixa bei einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert. Von Zdarsa und seinem Generalvikar Harald Heinrich werde der Auftritt „ausdrücklich abgelehnt und nicht gutgeheißen“, teilte die Diözese am Montag mit. Zdarsa wolle seinen Vorgänger auch noch schriftlich auffordern, den Auftritt auf dem Gebiet des Bistums Augsburg abzusagen.

Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa rückt im Sitzen seine Brille zurecht. Foto: Frank Leonhardt/Archiv

Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa rückt im Sitzen seine Brille zurecht. Foto: Frank Leonhardt/Archiv

Das Bistum fand in der Mitteilung deutliche Worte für Mixas Pläne: „Offenbar ist es dem emeritierten Bischof nicht bewusst, dass er mit seinem Verhalten bei vielen Menschen, insbesondere auch bei zahlreichen Gläubigen, große Verärgerung verursacht und damit dem Bistum Augsburg und der Kirche insgesamt schweren Schaden zufügt.“

Die AfD hat den Vortrag von Mixa für den 24. Mai angekündigt. „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ hatten zum Jahresanfang berichtet, dass Mixa bereits im Januar bei einer AfD-Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus zum Thema Islam gesprochen habe. Der 78-Jährige war bis 2010 Augsburger Bischof und musste zurücktreten, nachdem ihm die körperlichen Misshandlung von Heimkindern vorgeworfen wurde.

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Erstellt:
13. Mai 2019, 12:11 Uhr

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