Backnang plant Kampagne für Mehrweg
Die Stadt will Einwegverpackungen reduzieren, verzichtet aber vorerst auf eine Verpackungssteuer.
Tübingen, Konstanz und Freiburg erheben bereits eine Verpackungssteuer auf Einwegbecher, Pappschalen und Besteck. Auch in Backnang wird darüber nachgedacht. SPD und Grüne können sich eine solche Abgabe vorstellen, die Stadtverwaltung prüft das Thema seit Monaten. Zunächst wollte die Klimamanagerin Simone Lebherz wissen, wie groß das Problem tatsächlich ist. Dafür wurde der Müll in der Innenstadt an zwei Tagen im Oktober genau untersucht. Das Ergebnis zeigt: Einwegverpackungen machen zwar nur einen kleineren Teil des Gewichts aus, beanspruchen aber viel Platz und sorgen für überfüllte Mülleimer.
Trotzdem setzt die Stadt vorerst nicht auf eine Steuer. Stattdessen soll ab März eine Kampagne starten, die Mehrweg attraktiver machen soll – gemeinsam mit Händlern und Gastronomen. Erste Betriebe sind bereits dabei. Im Gemeinderat stößt dieser Ansatz auf Zustimmung, eine Verpackungssteuer bleibt aber als Option im Gespräch.
Die ausführliche Berichterstattung dazu lesen Sie morgen auf unserer Website oder in der Backnanger Kreiszeitung.
