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Baden-Württemberg: Batterieforschung in Eigenregie aufbauen

dpa/lsw Stuttgart. Im bundesweiten Rennen um den Aufbau einer Batteriezellenforschung hatte Baden-Württemberg das Nachsehen - nun will das Land deshalb selbst ein solches Projekt aufziehen. Am Freitag reichten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) beim Bund ein entsprechendes Konzept ein, wie das Staatsministerium mitteilte. Mit dem „Sustainable Lithium-Ion Hub“ in Ulm soll eine wettbewerbsfähige industrielle Zellproduktion erforscht und etabliert werden, wie es in der Mitteilung hieß.

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) steht in einem Raum eines Fahrsimulators. Foto: Marijan Murat/Archiv

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) steht in einem Raum eines Fahrsimulators. Foto: Marijan Murat/Archiv

„Die Aufholjagd gegenüber den asiatischen Herstellern wird uns nur mit exzellenten Konzepten und einer substanziellen Förderung gelingen“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Das Bundesforschungsministerium hatte sich für Münster und gegen Ulm als Standort einer Batterie-Forschungsfabrik ausgesprochen, was im Südwesten auf heftige Kritik gestoßen war. Ministerin Anja Karliczek (CdU) hatte aber zugesagt, auch andere Standorte weiter zu fördern und in die Gesamtstrategie des Bundes einzubeziehen. Damit nehme man sie nun beim Wort, betonte Hoffmeister-Kraut. Das Projekt hat den Angaben zufolge ein Volumen von 100 Millionen Euro - genau die Summe, die das Land kürzlich als Förderung vom Bund verlangt hatte.

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Erstellt:
30. August 2019, 12:58 Uhr

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