Spargelsaison hat begonnen
Baden-Württemberg importiert weniger Spargel
In Baden-Württemberg hat die Spargelsaison begonnen. Welche Rolle spielt dabei Spargel aus dem Ausland? Das Statistische Landesamt liefert einen Einblick.
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Die Spargelsaison hat begonnen. (Symbolbild)
Von red/dpa
Baden-Württembergs Spargel-Importe sind im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg anhand vorläufiger Ergebnisse der Außenhandelsstatistik in Fellbach bei Stuttgart mit. Demnach seien 2025 rund 2.900 Tonnen frischer oder gekühlter Spargel importiert worden. Das seien 640 Tonnen oder 18,3 Prozent weniger als im Vorjahr.
Mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) kam aus Spanien. Gefolgt von Mexiko (14,9 Prozent), Italien (10,4 Prozent), Peru (8,6 Prozent) und Griechenland (5,4 Prozent).
Mögliche Gründe für den Rückgang
Eine Erklärung für den Rückgang nannten die Statistiker nicht. Simon Schumacher, Geschäftsführer beim Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE), sieht mehrere mögliche Ursachen. So sei der Spargelkonsum pro Kopf leicht zurückgegangen. Auch die Erntemenge in Baden-Württemberg sei 2025 um rund zwei Prozent zurückgegangen. Laut Verband sind im vergangenen Jahr 8.442 Tonnen in Baden-Württemberg geerntet worden.
In Spanien habe es im vergangenen Jahr Hochwasser und Ernteausfälle gegeben, sagte Schumacher. Zudem seien die deutschen Spargelanbauer mit der Ernte früh dran gewesen, was die Importe für gewöhnlich etwas verdränge. Außerdem sei die Nachfrage im Handel nach grünem Spargel aus Deutschland gestiegen.
