Baden-Württemberg und Aargau bringen Verkehrsprojekte voran

dpa/lsw Waldshut-Tiengen. Baden-Württemberg und der schweizerische Kanton Aargau wollen bei grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen am Hochrhein künftig besser zusammenarbeiten. Die Grenzübergänge mit den Rheinquerungen zur Schweiz dürften keine Hindernisse bei der Zunahme der Verbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland sein, sagte der Amtschef im Verkehrsministerium, Uwe Lahl, am Montag in Waldshut-Tiengen. „Sie sind vielmehr die Nahtstellen der engen Verflechtung zweier wirtschaftlich starker Regionen, die sich gegenseitig nutzen.“

Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Lahl unterzeichnete mit der für den Kanton Aargau zuständigen Staatsschreiberin Vincenza Trivigno eine entsprechende Absichtserklärung. Eine starke Verflechtung erfordere eine Koordination in der Planung und Abwicklung der Verkehrsströme, sagte Trivigno. Das Verkehrsaufkommen zwischen Deutschland und der Schweiz hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Deshalb wird in dem Gebiet über den Bau einer zweiten Straßenbrücke über den Rhein nachgedacht.

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Erstellt:
21. September 2020, 15:58 Uhr

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