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Baden-Württemberg wartet noch auf richtigen Sommer

dpa/lsw Stuttgart/Offenbach. So richtig sommerlich will es nicht werden in Baden-Württemberg - und so wirklich Sommer ist es auch noch nicht gewesen in den vergangenen Wochen. Weniger Sonne und mehr Regen als sonst, rechnen die Meteorologen zum Monatsende zusammen. Nach ihren am Montag veröffentlichten Statistiken ist Baden-Württemberg mit 16 Grad im vergangenen Monat das zweikühlste Bundesland gewesen, außerdem fielen knapp 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Nur in Bayern regnete es im Juni mehr.

Eine Frau geht bei regnerischem Wetter über eine Straße. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Eine Frau geht bei regnerischem Wetter über eine Straße. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Die Sonne zeigte sich insgesamt rund 190 Stunden - damit liegt der Südwesten gemeinsam mit Thüringen und Bayern am Ende der Sonnen-Charts, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Und zum Vergleich: im Mai betrug die Sonnenscheindauer knapp 240 Stunden, der April 2020 war mit mehr als 300 Stunden sogar der sonnigste seit Aufzeichnungsbeginn.

Auch deutschlandweit zeigte sich der Juni launenhaft. Ein bisschen Sonne zum Start, danach zunächst windig, nass und teils sogar mit Schnee auf den Bergen. „Nach einer Stabilisierung mit hochsommerlichen Temperaturen verabschiedete sich der Juni mit einem windigen Ausklang“, teilte der DWD nach Auswertung seiner etwa 2000 Wetterstationen weiter mit.

Insgesamt sei der Monat zwar etwas zu warm gewesen, er habe sich aber mit typisch mitteleuropäischem Sommerwetter präsentiert. Im Durchschnitt war es mit 16,8 Grad um 1,4 Grad wärmer als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Der niedrigste Wert wurde am 1. Juni von der Station Oberharz beim Brocken mit 0,5 Grad übermittelt, das bundesweit höchste Tagesmaximum von 34 Grad wurde am 13. in Coschen südlich von Eisenhüttenstadt (Brandenburg) gemessen.

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Erstellt:
29. Juni 2020, 13:39 Uhr

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