Baden-Württembergs Studenten nutzen Mensa to go

dpa Freiburg. Trotz Teil-Lockdowns müssen viele Studenten in Baden-Württemberg nicht auf ihr Essen aus der Mensa verzichten. Etwa in Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim gibt es die Mensa to go. In Freiburg ist das Angebot im Vergleich zu normalen Zeiten aber stark abgespeckt: Es gibt nach Angaben des Studierendenwerks immer nur ein Gericht - leicht zu verpacken und vegetarisch. Pro Tag würden etwa 650 Portionen verkauft. Das sei etwa ein Siebtel der Menge vor Corona.

Studierende stehen in einer Schlange vor der Mensa in der Freiburger Rempartstraße. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

Studierende stehen in einer Schlange vor der Mensa in der Freiburger Rempartstraße. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

In Stuttgart hat man auf einen „Notspeiseplan“ umgestellt: Täglich würden an den zwei noch geöffneten Mensen die sogenannten Preisrenner - die günstigsten Gerichte - angeboten, hieß es beim Studierendenwerk. In Karlsruhe haben die Studenten die Wahl zwischen drei Gerichten.

Ganz geschlossen sind die Mensen dagegen in Ulm und Tübingen. In Ulm gibt es warme Speisen aber etwa am Imbisswagen. In Tübingen bieten die Cafeterien Snacks to go an. Die abgelegeneren Standorte seien allerdings nicht besonders gut besucht, hieß es beim Studierendenwerk. Viele Studenten seien wegen der Online-Lehre einfach nicht auf dem Campus. Seit dem 2. November gilt in Baden-Württemberg eine verschärfte Corona-Verordnung. Sie sieht unter anderem vor, dass Restaurants, Bars und Cafés vorerst bis Ende des Monats geschlossen bleiben.

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Erstellt:
12. November 2020, 15:25 Uhr

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