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Baldauf mischt sich in Rechtschreib-Debatte ein

dpa Mainz/Stuttgart. Nach der Debatte um die Bedeutung des Rechtschreibunterrichts in Baden-Württemberg greift der rheinland-pfälzische Oppositionsführer Christian Baldauf (CDU) das Thema auf. „Dass ausgerechnet der humanistisch gebildete und tendenziell altersweise baden-württembergische Ministerpräsident die Bedeutung der Rechtschreibkompetenz in Frage stellt, erstaunt“, sagte der Christdemokrat am Samstag in Mainz. Dabei gehe es nicht um irgendeine Neben- oder Zusatzqualifikation, sondern um „den Kanon elementarer Kulturtechniken, die ein Mensch beherrschen sollte“.

Christian Baldauf (CDU). Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Christian Baldauf (CDU). Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Baldauf bezieht sich auf eine Aussage des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), der Rechtschreibunterricht für nicht mehr so wichtig wie früher hält. Jeder Mensch brauche ein Grundgerüst an Rechtschreibkenntnissen, aber die Bedeutung nehme ab, weil es heute elektronische Hilfen gebe. „Ich glaube nicht, dass Rechtschreibung jetzt zu den großen, gravierenden Problemen der Bildungspolitik gehört“, hatte er gesagt und Widerspruch von der CDU im eigenen Land geerntet.

Äußerungen wie die von Kretschmann seien „nicht ungefährlich“, erklärte Baldauf. Dadurch könne eine falsche Entwicklung in Gang gesetzt werden: „Wollen wir uns wirklich künftig blind auf technische Hilfsmittel verlassen, weil wir selbst nicht mehr wissen, wie es richtig geht?“

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Erstellt:
25. Januar 2020, 15:55 Uhr

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