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Behinderungen im Bahnverkehr durch Oberleitungsstörung

dpa/lhe Frankfurt/Mannheim. Ein Defekt hat den Bahnverkehr auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen gehörig durcheinandergewirbelt. Die Auswirkungen dürften bis Montag zu spüren sein.

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt über Gleise. Foto: David Young/dpa/Archivbild

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt über Gleise. Foto: David Young/dpa/Archivbild

Eine Oberleitungsstörung im Kreis Groß-Gerau hat am Freitag zu Zugausfälle und massiven Behinderungen im Bahnverkehr geführt. Betroffen waren der Regional-, Fern- und S-Bahnverkehr zwischen Frankfurt und Mannheim. Pendler und Fernreisende mussten nach Angaben der Deutschen Bahn in Frankfurt lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

ICE-Züge auf der im Bahnverkehr wichtigen Nord-Süd-Achse wurden umgeleitet und brauchten gut eine halbe Stunde länger. Die S-Bahn Linie 7 und der Regionalexpress RE70 hatten zeitweise 40 Minuten Verspätung. Einzelne Züge hielten nicht in Mannheim, etliche Verbindungen fielen komplett aus.

Wieso es zu der Störung in den frühen Morgenstunden bei Riedstadt-Goddelau kam, war nach Aussage einer Sprecherin zunächst unklar. „Mehrere Teams arbeiten an der Untersuchung der Ursache und der Entstörung“, sagte sie. „Die Oberleitung muss auf einem längeren Streckenabschnitt in Stand gesetzt werden“, meldete das Unternehmen am Nachmittag auf seiner Homepage. Die Arbeiten und Behinderungen dürften sich den Schätzungen zufolge bis Montagabend hinziehen.

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Erstellt:
6. Dezember 2019, 15:19 Uhr

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