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Bericht: Drei Frauen werfen Sondland sexuelle Übergriffe vor

dpa Washington. War Gordon Sondland sexuell übergriffig? Oder dienen die Vorwürfe „politischen Zwecken“? Der US-Botschafter bei der EU wehrt sich gegen die Anschuldigen dreier Frauen.

Gordon Sondland hält sein Eröffnungsplädoyer während seiner öffentlichen Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Kongresses. Sondland ist US-Botschafter bei der Europäischen Union. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Gordon Sondland hält sein Eröffnungsplädoyer während seiner öffentlichen Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Kongresses. Sondland ist US-Botschafter bei der Europäischen Union. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Eine Woche nach seiner aufsehenerregenden Aussage vor dem US-Kongress zu den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump ist ein Schlüsselzeuge in Bedrängnis geraten.

Drei Frauen werfen dem US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, sexuelle Übergriffe vor, wie „ProPublica“ und „Portland Monthly“ in einem gemeinsam am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Artikel berichteten. In einer Erklärung wies der 62-Jährige die Anschuldigungen zurück. Sie seien „zu politischen Zwecken“ abgestimmt worden.

Die Vorwürfe umfassen die Jahre 2003 bis 2010 und somit die Zeit vor Sondlands Zeit als Botschafter. Nachdem die Frauen ihn zurückgewiesen hätten, soll der damalige Unternehmer dem Bericht zufolge berufliche Vergeltungsmaßnahmen gegen sie ergriffen haben.

Sondland hatte dem Trump-Team für die Feierlichkeiten zur Amtseinführung im Januar 2017 eine Million US-Dollar gespendet. Er wurde 2018 zum Botschafter ernannt.

Mit seiner Aussage hatte Sondland Trump und weitere Schlüsselfiguren in dessen Umfeld schwer belastet. Trump habe ihn und andere Regierungsvertreter ausdrücklich angewiesen, in Sachen Ukraine mit seinem Anwalt Rudy Giuliani zusammenzuarbeiten. Giuliani wiederum habe im Gegenzug für ein Treffen im Weißen Haus eine öffentliche Ankündigung Selenskyjs zu Untersuchungen gegen den Sohn des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden gefordert.

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Erstellt:
28. November 2019, 10:42 Uhr

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